„Offensive“ verschiebt Jubiläums-Fest ins nächste Jahr
Krippen und Kugel als Konstanten

Lengerich -

Die Corona-Pandemie hat dem Verein „Offensive“ einen Strich durch die Planungen im Jubiläumsjahr gemacht. Eines wird das Virus nicht verhindern: Am ersten Adventswochenende wird die Krippenausstellung – in den Schaufenstern des ehemaligen Sportgeschäfts Dierker – eröffnet und die 14. Lengericher Weihnachtskugel vorgestellt.

Montag, 02.11.2020, 20:37 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 10:05 Uhr
Die Lengericher Weihnachtskugel wird von der „Offensive“ in diesem Jahr bereits zum 14. Mal aufgelegt.
Die Lengericher Weihnachtskugel wird von der „Offensive“ in diesem Jahr bereits zum 14. Mal aufgelegt (Symboldbild). Foto: Federico Gambarini

Die „Offensive“ befindet sich im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens im Corona-Lockdown. Davon machten sich zahlreiche Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung ein Bild. In 2020 mussten nahezu alle Veranstaltungen wegen der Pandemie abgesagt werden. Doch darum ging es bei der Versammlung eigentlich nicht, denn es musste Rückblende auf das Jahr 2019 gehalten werden. Und da war noch eine ganze Menge los. Die Mitgliederversammlung findet normalerweise im zweiten Quartal des Jahres statt, musste aber bis jetzt verschoben werden.

Überrascht zeigte sich die Vorsitzende Henrike Klein-Petzold über den guten Besuch. „Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Umso schöner, dass sich trotz Corona noch so viele Menschen für die Offensive interessieren“, meinte sie bei der Begrüßung. Einen bunten Bilderbogen an Aktivitäten bot der Geschäftsbericht 2019. „Da war noch eine ganze Menge los im Gegensatz zum laufenden Jahr“, merkte Geschäftsführer Jürgen Kohne an. Herausragend sei vor allem dank des Hochsommerwetters die Kultveranstaltung „Rock am Rathaus“ gewesen. „Schade, dass in diesem Jahr alles abgeblasen werden musste. Aber wir kommen wieder, keine Frage“, machte Jürgen Kohne Mut für die Zukunft. Auch die anderen Veranstaltungen im vergangenen Jahr seien von Erfolg gekrönt gewesen. Besonderes Augenmerk legte der Geschäftsführer auf das Projekt Hortensia Garden, das weiter vorangetrieben werde und zu einem Highlight für Lengerich und die Region wachsen soll.

Aus dem Kassenbericht von Schatzmeister Max Mews ging hervor, dass die „Offensive“ in 2019 wieder über 100 000 Euro für das Image der Stadt Lengerich investiert habe. Eine ähnliche Summe war im Jahresbudget 2020 eingeplant. Leider sind die meisten Veranstaltungen ausgefallen, so dass diese Summe nicht abgegriffen werden kann.

 „Ich kann nur feststellen, die Kasse ist in 2019 vorbildlich geführt worden“, berichtete Franz-Josef Konermann, der zusammen mit Ulrike Pahl die Prüfung durchgeführt hatte. Wie von ihm beantragt wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Henrike Klein-Petzold blickte noch einmal auf das laufende Jahr 2020, wo fast Stillstand herrschte. „Wir haben immer wieder versucht, was auf die Beine zu stellen. Die Vorarbeit für alle Projekte wurde geleistet, doch das meiste landete in der Schublade“, so die Vorsitzende. Stattgefunden hat eine Ostereieraktion im Hortensia-Garden und im Skulpturenpark, die durchweg positive Resonanz fand.

Das Programm für das Jubiläum 25 Jahre Offensive stand, doch durchgeführt werden konnte davon fast nichts. Als Ersatz wurde kurzfristig eine Bilderausstellung im Kunstraum 3 an der Bahnhofstraße auf die Beine gestellt, die am Gründungstag 17. Juli eröffnet wurde. Herausgegeben dazu wurde ein Jubiläums-Bildband. Der Geburtstag soll im kommenden Jahr unter dem Motto „25 plus 1“ gefeiert werden.

Derzeit wird ein Video-Clip über die „Offensive“ erstellt. Daraus entstanden ist die Idee einer Graffiti-Wand. Diese ist in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum unter Anleitung eines Profi-Künstlers von Jugendlichen erstellt worden.

„Zwei Projekte werden in diesem Jahr noch verwirklicht“, versprach Henrike Klein-Petzold. Das sind die 14. Lengericher Weihnachtskugel sowie die 20. Krippenausstellung vom 29. November bis 6. Januar. Die kann zwar nicht in der Stadtkirche durchgeführt werden, dürfte aber als Schaufensterausstellung im ehemaligen Sporthaus Dierker zu einem Hingucker in der Advents- und Weihnachtszeit werden.

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