Aktion Weihnachtspäckchen startet wieder
Den Kindern eine Freude machen

Lengerich -

Zum 15. Mal wird die Aktion Weihnachtspäckchen gestartet, um Kindern eine Freude zu machen, deren Familien nicht auf Rosen gebettet sind.

Dienstag, 03.11.2020, 18:46 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 18:50 Uhr
Birgit Wiethölter (links) und Kerstin Lindemann (rechts) überreichten im vergangenen Jahr Päckchen und Schulranzen an
Birgit Wiethölter (links) und Kerstin Lindemann (rechts) überreichten im vergangenen Jahr Päckchen und Schulranzen an Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Die Corona-Pandemie hat vieles geändert. Eines soll indes gleich bleiben: das Lengericher Weihnachtspäckchen. Die Initiatorinnen Birgit Wiethölter und Kerstin Lindemann hoffen wieder auf Unterstützung bei ihrer Aktion.

Auch bei der 15. Auflage sollen Kinder zu Weihnachten nicht leer ausgehen, in deren Familien das Geld nicht unbedingt ausreicht, um sie an diesem Fest zu bescheren. In erster Linie haben die beiden Frauen Schulranzen im Visier für die Kinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden. „Das ist ein erheblicher Kostenfaktor für Familien, die materiell nicht auf Rosen gebettet sind“, sagt Birgit Wiethölter.

Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren, dass nicht nur Schulranzen „am Stück“ gesponsert werden können, sondern auch Geldspenden helfen, das Anliegen der Weihnachtspäckchen-Initiatorinnen zu verwirklichen. „Jeder Euro hilft.“ Das sei schon in den vergangenen Jahren so gewesen.

Jeder Euro hilft

Eine zweite Möglichkeit, Kindern aus weniger begüterten Familien eine Freude zu machen, besteht im Packen eines Weihnachtspäckchens. Dabei sollten die Spender auf einem separaten Zettel vermerken, ob das Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen ist, und für welches Alter der Inhalt geeignet ist.

Die Lengericher Weihnachtspäckchen, das ist von Anfang an so gewesen, werden den zu Bescherenden anonym überreicht. Um zielgerichtet Familien, die einer Unterstützung bedürfen, zu finden, arbeiten Birgit Wiethölter und Kerstin Lindemann seit dem Start der Aktion mit Kindertagesstätten zusammen. „Dort weiß man am besten, wer Hilfe benötigt“, hat sich dieses Vorgehen nach Angaben von Kerstin Lindemann längst bewährt.

Wer Kindern in bedürftigen Familien helfen will, sollte sich bei Birgit Wiethölter ( 0 54 81/66 46) oder Kerstin Lindemann ( 0 54 81/50 05) melden.

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