Bürgermeister startet in seine zweite Amtszeit
Auf den Eid folgen Glückwünsche

Lengerich -

Am Dienstag ist erstmals der neue Stadtrat zu einer Sitzung zusammengekommen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Vereidigung von Wilhelm Möhrke. Der Bürgermeister begann damit offiziell seine zweite Amtszeit.

Mittwoch, 04.11.2020, 18:17 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 18:20 Uhr
Bei der Vereidigung von Bürgermeister Wilhelm Möhrke (2. von rechts) durch Ulrich Weiß standen alle Teilnehmer der Ratssitzung in der Gempt-Halle auf.
Bei der Vereidigung von Bürgermeister Wilhelm Möhrke (2. von rechts) durch Ulrich Weiß standen alle Teilnehmer der Ratssitzung in der Gempt-Halle auf. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Wilhelm Möhrke hat am Dienstagabend offiziell seine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Lengerich angetreten. Vor den Mitgliedern des Stadtrates legte er seinen Amtseid ab. Darüber hinaus wurden weitere personelle Weichen für die kommunalpolitische Arbeit gestellt.

Mit den Worten „Ich verpflichte mich, dass ich meine Aufgaben nach bestem Wissen und Können wahrnehmen, das Grundgesetz, die Verfassung des Landes und die Gesetze beachten und meine Pflichten zum Wohle der Stadt Lengerich erfüllen werde. So wahr mir Gott helfe“ startete Möhrke in die nächsten fünf Jahre an der Spitze der Stadtverwaltung. Als ältestes Ratsmitglied übernahm es Ulrich Weiß ( Bündnis 90 /Die Grünen), Möhrke zu vereidigen. Er wertete es als positiv, dass der Bürgermeister keiner Partei angehört. „Das bedeutet nicht, dass er nicht Partei ergreifen kann und will.“ Aber er müsse sich im Rat Mehrheiten suchen und dafür mit allen politischen Kräften im Gespräch bleiben. Dies sei ihm bislang gelungen, „und ich bin der festen Überzeugung, es wird ihm auch weiterhin gelingen“. Möhrke sagte an die Ratsmitglieder gewandt und mit Blick auf die anstehenden Aufgaben: „Ich hoffe auf eure Unterstützung.“

Im Vorfeld hatten sich die Fraktionen von SPD , CDU, Grünen und FDP bereits darauf verständigt, dass den verschiedenen Ausschüssen künftig mehr Personen angehören. Die Gremien, in denen bislang elf Mitglieder saßen, wachsen auf 13, die weiteren von 13 auf 15. Damit soll sichergestellt werden, dass sich die im Rat herrschenden Sitzverhältnisse in den Ausschüssen widerspiegeln und, so Niklas Schulte aus der Stadtverwaltung, keine Losentscheide bei der Besetzung notwendig werden. Mehrausgaben für die Stadt seien damit nicht verbunden. Anne Engelhardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen, betonte am Dienstagabend, dass die Regelung nur für diese Legislaturperiode gelten solle.

SPD und CDU sind mit elf Personen im Rat vertreten, die Grünen mit acht, die FDP mit zwei. Koalitionen wie auf Landes- oder Bundesebene gibt es ebenso wenig wie feste Absprachen über eine Zusammenarbeit bestimmter Fraktionen.

Von den sechs Fachausschüssen werden je zwei von Mitgliedern der SPD, der CDU und der Grünen geleitet. Björn Schilling (SPD) hat den Vorsitz im Ausschuss für Planung und Umwelt, Elke Roggenland (CDU) den im Ausschuss für Schule und Kultur und Sandra Kätker (Grüne) im Ausschuss Soziales, Generationen, Sport. Dem Rechnungsprüfungsausschuss sitzt Andreas Kuhn (SPD) vor, dem Betriebsausschuss Stadtentwässerung Klaus Reiher (CD) und dem Wahlprüfungsausschuss Bärbel Brengelmann-Teepe (Grüne). Bürgermeister Wilhelm Möhrke leitet den Haupt- und Finanzausschuss.

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