Krippenausstellung stößt auf positive Resonanz
„Ein Highlight in der City in schweren Zeiten“

Lengerich -

Die Krippenausstellung im ehemaligen Sporthaus Dierker war ein voller Erfolg. Könnte die „Corona-Variante“ auch in den folgenden Jahren in den Krippenmarkt und andere Veranstaltungen integriert werden? Die Offensive als Organisator will zumindest darüber nachdenken.

Mittwoch, 02.12.2020, 07:30 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 18:00 Uhr
Wenn es dunkel ist und die Schaufenster beleuchtet sind, entfaltet die Krippenausstellung ihre volle optische Wirkung.
Wenn es dunkel ist und die Schaufenster beleuchtet sind, entfaltet die Krippenausstellung ihre volle optische Wirkung. Foto: Detlef Dowidat

Für das Team von der „Offensive“ dürfte es ein Lohn für die Arbeit sein, die mit dem Vorhaben verbunden war. Die Krippenausstellung im ehemaligen Sporthaus Dierker kommt bei vielen Passanten, die in der Innenstadt unterwegs sind, offenbar gut an. Darauf lassen unter anderem zahlreiche Kommentare schließen, die sich in Lengerich-Gruppen bei Facebook finden.

„Nicht nur eine super Idee, sondern auch eine ganz tolle Umsetzung. Danke an das ganze Team!“, „Spitzenmäßig. Vielen Dank!“, „Tolle Aktion, herzlichen Dank!“, „Mein Sohnemann war sehr begeistert vom Schaufenster!“, „Diese tolle Idee hat Lengerich um vieles aufgewertet“, „Na wenigstens ein Highlight in der City in der jetzigen schweren Zeit“, so lauten einige der lobenden Worte über die Schaufenster-Schau, die ihren Charme voll entfaltet, wenn es langsam dunkel wird und die Beleuchtung zur Geltung kommt.

Detlef Dowidat , zweiter Vorsitzender der „Offensive“ und mit aktiv bei der Organisation, sagt, dass man sich im Vorfeld vorgenommen habe, mit der Ausstellung „einen strahlenden Punkt zu setzen“. Dass das gelingen würde und die Menschen sehr positiv reagieren, habe sich bereits beim Aufbau in der vergangenen Woche gezeigt. Je weiter die Arbeiten Tag für Tag fortgeschritten seien, desto öfter seien Personen stehengeblieben und viele hätten auch da schon Lob gespendet. „Das Gesamtpaket stimmt offenbar“, sagt er über die Auswahl der Krippen und ihre Präsentation angereichert hier und da durch weitere Kunstgegenstände.

Für den zweiten Vorsitzenden ist der Erfolg bereits Anlass, über das kommende Jahr nachzudenken. Detlef Dowidat berichtet, dass er sich 2021 einen „Krippenweg“ in Lengerich vorstellen könnte. Exponate könnten dann zum einen in leerstehenden Ladenlokalen ausgestellt werden, zum anderen bei Geschäftsleuten, die sich bereit erklären, dafür ihr Schaufenster zur Verfügung zu stellen. Seine Idee möchte er bald dem „Offensive“-Vorstand präsentieren. Damit bestünde erneut die Möglichkeit, nicht wie bisher mit der Ausstellung in der Stadtkirche nur am ersten Adventswochenende präsent zu sein, sondern die gesamte Advents- und Weihnachtszeit bis zum 6. Januar. Ob und wie sich ein solches Konzept mit einer Ausstellung in der Stadtkirche während des Krippenmarktes verbinden lässt, sei zu diskutieren, so Dowidat.

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