Baubetriebshof rückt zum Winterdienst aus
Die ersten beiden Streueinsätze

Lengerich -

Der Winter 2020/2021 zeigt sich bisher eher von der milden Seite. Gleichwohl bringt er für den Lengericher Baubetriebshof ein wenig Arbeit mit sich. Die ersten Streueinsätze mussten jetzt absolviert werden.

Dienstag, 29.12.2020, 17:12 Uhr aktualisiert: 30.12.2020, 18:24 Uhr
Groß ist der Vorrat, den die Stadt an Streusalz hat.
Groß ist der Vorrat, den die Stadt an Streusalz hat. Foto: Peter Sauer

Die Belegschaft des städtischen Baubetriebshofs hat die ersten beiden Streudienste im Winter 20/21 hinter sich. Wie der kommissarische Leiter Manfred Korte berichtet, rückten die Fahrzeuge erstmals am ersten Weihnachtstag aus. Am Dienstagmorgen folgte der zweite Einsatz.

Der begann gegen 7.30 Uhr und damit relativ spät. Korte begründet das damit, dass es am frühen Morgen gegen 3 Uhr noch drei Grad plus waren. Erst später sei das Thermometer in den frostigen Bereich gesunken. Festzustellen sei zudem, dass die Wetterberichte nicht so zuverlässig wie sonst üblich seien. Korte spricht davon, dass den Meteorologen aufgrund des momentan geringen Flugverkehrs eine kleinere Datenbasis zur Verfügung stehe und deshalb die Vorhersagen nicht so exakt seien. Entsprechend habe der Bauhof erst kurzfristig reagieren können.

Am ersten Weihnachtstag dauerte der Einsatz von circa 4.30 bis etwa 8.15 Uhr. Bei beiden Einsätzen seien ausschließlich Streufahrzeuge zum Einsatz gekommen, keine Fußtrupps. Am Dienstag wurden nach Kortes Angaben zudem nur asphaltierte Strecken abgefahren.

Somit sind die Lager, die die Stadt zusammen mit Tecklenburg betreibt, bestens gefüllt. Manfred Korte schätzt, dass rund 500 Tonnen Salz zur Verfügung stehen; beim Splitt einiges weniger. Diese Menge wird seinen Worten zufolge allemal für den restlichen Winter reichen – es sei denn, der schlägt in den kommenden Wochen richtig heftig zu.

Ihm und den Kollegen wäre es recht, wenn sich Schnee und Eis ein Stelldichein geben, das dann aber nicht zu ausgiebig ausfällt. So wäre für Abwechslung bei der Arbeit gesorgt – „durch den Schnee laufen macht ja auch Spaß“ –, gleichzeitig bliebe genug Zeit, alle bis Ende Februar anfallenden Schnittmaßnahmen an Bäumen und Büschen durchzuführen.

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