Helios-Klinik: Weiterhin Aufnahmestopp
Ambulanter Betrieb soll Montag wieder anlaufen

Lengerich -

Von den am Montag in der Helios-Klinik auf das Coronavirus getesteten 454 Personen liegen die ersten Ergebnisse vor. Stand Donnerstagabend sind demnach 13 Mitarbeitende und 26 Patienten mit dem Covid-19-Virus infiziert. Unter diesen 39 Testergebnisse sind 13 Mutationen des britischen Typs B.1.1.7 nachgewiesen worden, teilt das Krankenhaus mit. Noch lägen aber nicht die Ergebnisse der Sequenzierung auf Mutationen des Coronavirus vor.

Freitag, 19.02.2021, 21:00 Uhr
Für Notfälle gilt der Aufnahmestopp an der Helios-Klinik Lengerich nicht.
Für Notfälle gilt der Aufnahmestopp an der Helios-Klinik Lengerich nicht. Foto: Michael Baar

Die Helios-Klinik wird am Montag, 22. Februar, ihren ambulanten Betrieb wieder aufnehmen. Darauf weist das Krankenhaus in einer Pressemitteilung hin. Der Aufnahmestopp für stationäre Patienten besteht weiter. Ausgenommen davon sind Notfälle.

Von den am vergangenen Montag auf das Coronavirus getesteten 454 Personen liegen die ersten Ergebnisse vor. Stand Donnerstagabend sind demnach 13 Mitarbeitende und 26 Patienten mit dem Covid-19-Virus infiziert. Unter diesen 39 Testergebnissen sind 13 Mutationen des britischen Typs B.1.1.7 nachgewiesen worden, teilt die Klinik mit. Noch lägen aber nicht Ergebnisse der Sequenzierung auf Mutationen des Coronavirus vor.

Bedingt durch den Corona-Ausbruch bleibt die neurologische Station an der Martin-Luther-Straße 49 vorerst bis zum 26. Februar geschlossen. Entlassungen von dieser Station finden in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt statt, heißt es in der Mitteilung. Zudem werde ab sofort jeder Patient am fünften Tag seines stationären Aufenthalts erneut auf das Coronavirus getestet.

Am Montag sollen nicht nur ambulante Operationen und Sprechstunden wieder aufgenommen werden. Vorgesehen ist ebenfalls eine erneute Reihentestung aller Mitarbeitenden auf Covid-19. Erst nach Vorliegen dieser Testergebnisse will der Krisenstab der Helios-Klinik darüber entscheiden, ob eine schrittweise Öffnung des Krankenhauses für stationäre Patienten wieder ermöglicht werden kann. Oberste Priorität habe bei allem der größtmögliche Schutz für Erkrankte und Mitarbeitende. Stand Freitag wurden in der Helios-Klinik 18 mit dem Coronavirus infizierte Patienten auf der normalen Isolationsstation betreut. Intensivmedizinisch musste kein Patient behandelt werden.

Diese neuen Regelungen gelten in NRW

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  • NRW lockert ab dem 22. Februar einige Regelungen. Hier ein Überblick. 

    Foto: dpa
  • Verlängerung des Lockdowns

    Der Lockdown geht in die nächste Verlängerung: Die aktuell geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden grundsätzlich bis zum 7. März verlängert. 

    Foto: Annette Riedl
  • Weitere Öffnungsschritte erst bei stabiler Inzidenz von höchstens 35

    Bund und Länder sehen die Möglichkeit für weitergehende Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Dann sollten der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können, wie aus dem Beschlusspapier vom Mittwoch hervorgeht.

    Foto: Tom Weller
  • Öffnung von Friseursalons ab 1. März

    Friseurbetriebe dürfen dem Beschluss zufolge den Betrieb am 1. März wieder aufnehmen -«unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken». Begründet wird dies mit der «Bedeutung von Friseuren für die Körperhygiene», insbesondere Ältere seien darauf angewiesen.

    Foto: Jens Büttner
  • Lockerungen beim Freizeitsport 

    Der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht ist ab dem 22. Februar wieder zulässig. Zwischen den verschiedenen Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben dürfen, ist dauerhaft ein Mindestabstand von fünf Metern einzuhalten. Sporthallen und Schwimmbäder bleiben dagegen vorerst für den privaten Sport geschlossen.

    Foto: Diverse
  • Länder sollen selbst über Schulöffnungen entscheiden

    Wann es welche Öffnungsschritte in Schulen und Kindertagesstätten geben soll, wird nicht bundeseinheitlich geregelt. Merkel sagte, sie hätte mit diesen Öffnungen gerne erst ab dem 1. März begonnen. Die Länder, die für Bildung zuständig sind, hätten dies aber anders beurteilt.

    In NRW sollen die ersten Schüler ab dem 22. Februar in die Schule zurückkehren. Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Mittwoch nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise. 

    Foto: Marijan Murat
  • Viele Fragen bleiben offen

    Offen bleibt, wie es für Restaurants, Hotels, Museen, Clubs, Theater und Konzerthäuser sowie den Amateursport weitergehen soll. In dem Beschluss heißt es dazu lediglich, Bund und Länder arbeiteten «weiter an der Entwicklung nächster Schritte der sicheren und gerechten Öffnungsstrategie».

    Foto: Oliver Berg
  • Frühlingsblüher und Saatgut dürfen verkauft werden
    Die Ausnahme zum Verkauf von Schnittblumen und kurzfristig verderblichen Topfpflanzen gilt künftig auch für Gemüsepflanzen und Saatgut (Samen, Zwiebeln, Pflanzkartoffeln etc.). Diese Waren einschließlich des unmittelbaren Zubehörs dürfen auch von Bau- und Gartenmärkten verkauft werden. Solche Märkte müssen den Verkauf an Privatleute aber dann ausschließlich auf diese Waren begrenzen und dürfen dabei ausdrücklich keine anderen Sortimente verkaufen.

    Foto: dpa
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