Ökumenische Sternsingeraktion
Viele Spenden gehen direkt ans Kindermissionswerk

Lengerich -

Der Gang von Haustür zu Haustür, um Gottes Segen zu bringen und für Kinder in Not um eine Spende zu bitten, war in diesem Jahr nicht möglich. Dennoch ziehen die Organisatoren der ökumenischen Sternsingeraktion ein positives Fazit.

Dienstag, 23.02.2021, 18:06 Uhr aktualisiert: 23.02.2021, 18:10 Uhr
So war es im vergangenen Jahr beim Aussendungsgottesdienst der Sternsinger in der Stadtkirche. In diesem Jahr hat die Corona-Pandemie die Hausbesuche nicht zugelassen.
So war es im vergangenen Jahr beim Aussendungsgottesdienst der Sternsinger in der Stadtkirche. In diesem Jahr hat die Corona-Pandemie die Hausbesuche nicht zugelassen. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Sternsingen, die weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder, ist auch unter Corona-Bedingungen in den Köpfen und Herzen der Menschen präsent. „Die Gesamtsumme der Spenden, die der Gemeinde direkt zugeordnet werden können, ist zwar mit etwa 7870 Euro deutlich kleiner als sonst“, wird Pfarrer Peter Kossen in einer Pressemitteilung zitiert.

Man wisse aber, dass viele Spender direkt an das Kindermissionswerk haben. Von dort sei die Information gekommen, dass die Summe der Überweisungen um ein Vielfaches höher als in den Vorjahren sei. „Darauf kommt es ja an, dass die Projekte, in denen weltweit Kinder das Nötigste zum Leben erhalten, weiterlaufen können“, sagt Peter Kossen.

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen und katholischen Gemeinden – die ökumenische Aktion läuft seit 1993 – sind beeindruckt von der Kreativität und dem Einsatz, mit dem vielerorts die Sammlung an den Haustüren durch alternative Formen ersetzt wurden. „In manchen Orten wurde jeder Haushalt mit Segens- und Infoflyer versorgt. Es wurden Video-Clips erstellt. Die Westfälischen Nachrichten haben immer wieder über die Sternsingeraktion berichtet und dafür geworben. „Das hat seine Wirkung nicht verfehlt“, ist er überzeugt.

Der Dank aller Pfarrerinnen und Pfarrer gelte den ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren. Dank gesagt haben auch Menschen auf Karten geschrieben, häufig mit dem Hinweis: „Wir haben uns sehr gefreut. Noch mehr freuen wir uns, wenn ihr im nächsten Jahr wieder als Heilige Drei Könige vor unserer Tür steht.“

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