Lienen
Gar nicht schneiden hilft nicht weiter

Dienstag, 04.03.2008, 21:03 Uhr

Lienen . Kaum ein anderes Thema beherrscht den Obstbau so sehr wie die Frage nach dem fachgerechten Schnitt: Das gilt gleichermaßen für den Erwerbsanbau wie für den Hobby- oder Kleingartenanbau. Und über nichts auf der Obstwelt kann man trefflicher streiten als über den „richtigen“ Schnitt.

Aus diesem Grund hatte der Heimatverein Lienen am Samstag zu einem entsprechenden Kursus eingeladen. Auf dem Bioland-Hof von Friedel Stegemann fanden sich trotz des stürmischen Wetters zwölf Interessierte ein.

Hubert Ortmann (Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land, ANTL) zeigte den Teilnehmern den korrekten Schnitt und gab Tipps zur Pflege. Keine trockene Theorie, sondern direkte Praxis an verschiedenen Bäumen.

„Viele Leute schneiden ihre Obstbäume überhaupt nicht – das ist ein großer Fehler. Die Bäume verholzen, und zur Erntezeit sind viele Früchte zu klein und nicht reif“, erläuterte Hubert Ortmann. Wer „irgendwie“ schneide, mache es schon etwas besser.

Der Referent erklärte, wie und warum bestimmte Äste und Zweige entfernt oder gekürzt werden sollten, um gute Ernteerfolge zu erzielen.

Im Anschluss lud Friedel Stegemann zu einer Kostprobe seines schmackhaften Apfelsaftes aus ANTL-Produktion ein. Bei der Aussicht auf so ein gutes Endergebnis werden die Teilnehmer sicher fleißig zur Astschere greifen, war Ortmann zuversichtlich.

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