Lienen
„Wir erwarten 90 000 Besucher“

Freitag, 24.04.2009, 09:04 Uhr

Lienen - „Wir erwarten 70 000 bis 90 000 Besucher.“ Klare Ansage von Corinna Aust und Wolfgang Hagemann . Die erste Vorsitzende des Vereins Ortsmarketing und ihr Stellvertreter wollen an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen und noch verbessern. Der Barfuß-Park ist eben attraktiv.

Auf dem Wasserspielplatz sind 18 Kubikmeter neuer Sand angekarrt worden. Es gibt zwei neue Kletterstämme. Einige Felder sind ausgebessert worden. Die Stehwippe quietscht nicht mehr. Am Insektenhotel lassen sich Wildbienen beobachten. Nach der Behandlung mit dem Hochdruckreiniger sieht das Wassertretbecken am Start wieder wie neu aus. Bis auf Kleinigkeiten ist alles tipptopp, wenn am 1. Mai die Saison beginnt.

Damit kann im siebten Jahr des Bestehens ein weiteres erfolgreiches Kapitel geschrieben werden. Längst werden Konfirmationen und Kindergeburtstage im Barfuß-Park und seinen Anlagen gefeiert. „Das ist ein echter Wirtschaftsfaktor für das Dorf“, weiß Corinna Aust. „Wir haben genau das Richtige gemacht“, erinnert Wolfgang Hagemann an die vor sieben Jahren getroffene Entscheidung, solch eine Anlage zu bauen.

Freiwillige Arbeitsstunden nach Feierabend und an Wochenenden, Besprechungen und Behördentermine. „Da ist eine ganze Menge Herzblut herein geflossen“, merkt Hagemann an.

Jetzt trudeln Anfragen nach Führungen ein. Doch dafür fehlt die Zeit. Die Ortsmarketing-Vorsitzende: „Wir suchen jemanden, der die Führungen macht.“ 15 Euro gibt`s dafür.

Weil in diesem Jahr schon Ostern die ersten Gruppen im Barfuß-Park unterwegs waren, wird 2010 schon am 1. April geöffnet. Eine weitere Neuerung wartet dann auf Besucher. „Wir nehmen Eintritt“, sagt Corinna Aust. Vermutlich einen Euro. Denn Ortsmarketing ist nicht auf Rosen gebettet. Die Vorsitzende: „Wir knappsen jedes Jahr an einer schwarzen Null.“ Reparaturen wie der Pumpen (500 Euro), ein neues Dach für die Pergola (1000 Euro) oder neue Holzauflagen für Bänke an der Fußwaschanlage lassen keinen finanziellen Spielraum.

Für das Material werden Spender angezapft. Vier Euro-Jobber und viele ehrenamtliche Helfer erledigen die Arbeit.

In diesem Jahr könnte es mit dem Bau der Dorfentlastungsstraße noch mehr davon geben. Möglicherweise muss die Strecke südlich der neuen Straße am Schoppenbrink geführt werden. Hagemann: „Wir wissen, dass da etwas kommt.“ Aber wie, wann und wo, weiß der Verein noch nicht. Das Team will nur eins: Dass sich hier große und kleine Besucher wohl fühlen.

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