DRK bittet zur Spende
Der Winter verursacht Blutarmut

Lienen/Kattenvenne -

Schnee und Eis drücken die Zahl der Spender. Das DRK ist daher besorgt und bietet am 28. Januar und am 4. Februar zwei Blutspendetermine in Kattenvenne und in Lienen an.

Freitag, 25.01.2013, 09:01 Uhr

Der DRK-Blutspendedienst ist besorgt. Nicht zuletzt wegen der problematischen Witterungsbedingungen ist die Blutspenderzahl im Münsterland zur Zeit zu niedrig.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beteiligung bei den Blutspendeterminen in der Region um rund 15 Prozent zurückgegangen. Das berichtet das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Doch Blutkonserven werden dringend gebraucht. Viele Operationen, Krebstherapien und Behandlungen von Unfallopfern sind ohne Bluttransfusionen nicht möglich.

Jeder, der Blut spenden möchte, ist jetzt herzlich willkommen. Besonders auffällig ist im Moment vor allem ein Mangel bei Blutspendern mit der Blutgruppe 0 Rhesus positiv.

Zwei Blutspendetermine gibt es in der nächsten Zeit: in Kattenvenne am Montag, 28. Januar, von 16.30 bis 20.30 Uhr in der Grundschule (Auf den Kämpen 2) und in Lienen am Montag, 4. Februar, von 17 bis 21 Uhr in der Hauptschule (Lührmanns Weg 1).

Blutspender sind Lebensretter und beweisen große Verantwortung für andere. Wahrscheinlich möchten die meisten auch bei kleinen und großen Unfällen gerne spontan helfen. Doch wie war das noch mit der stabilen Seitenlage? Wie kümmert man sich um jemand, der einen Schlaganfall hat? Wer die Blutspendeaktion besucht, bekommt den Erste-Hilfe-Fächer des Roten Kreuzes, der drängende Fragen zur Ersten Hilfe schnell beantwortet.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte den Personalausweis und – falls vorhanden – den Blutspenderpass mitbringen.

Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe.

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