Feuerwehrhaus
Zu klein und zu gefährlich

Lienen-Kattenvenne -

Zu eng, gefährlich bei Einsätzen und bauliche Mängel – das Kattenvenner Feuerwehrhaus wird seinem Zweck nicht mehr gerecht. Ausweg: Ein Neubau am südöstlichen Sportplatz nahe der Grundschule Kattenvenne.

Mittwoch, 19.11.2014, 13:11 Uhr

An der Heckenstraße ist für eine Erweiterung des Kattenvenner Feuerwehrhauses kein Platz. Daher schlägt die Verwaltung dem Bauausschuss einen Neubau am südöstlichen Sportplatz nahe der Grundschule Kattenvenne vor.
An der Heckenstraße ist für eine Erweiterung des Kattenvenner Feuerwehrhauses kein Platz. Daher schlägt die Verwaltung dem Bauausschuss einen Neubau am südöstlichen Sportplatz nahe der Grundschule Kattenvenne vor. Foto: -ws-

Die Planungskosten , so die Verwaltung in einer Sitzungsdrucksache für den Planungs- und Bauausschuss, sollen im Haushalt 2015, die Baukosten ein Jahr später eingestellt werden.

Im Rahmen eines gemeinsamen Ortstermins mit Vertretern von Rat und Verwaltung hat das Wehr-Führungsteam deutlich gemacht, dass das vorhandene Feuerwehrhaus aus Sicherheitsgründen die Einsatzzeiten-Vorgaben nicht erfüllt und für die weitere Entwicklung des Löschzugs Kattenvenne nicht mehr ausreicht.

Der vorhandene Klinkerbau stammt aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In der 50er Jahren erfolgt der Umbau zum Feuerwehrhaus. Vor 14 Jahre ist eine Fahrzeughalle angebaut worden. Ein Sicherheitsingenieur ist bei einer Überprüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass der Bau „in keinster Weise mehr den aktuellen Anforderungen“ entspricht.

Um auf den neuesten Stand zu kommen, wären erhebliche Umbauten erforderlich. Das geben Gebäudestruktur und statische Vorgaben jedoch nicht her. Nach Ansicht der Verwaltung entständen unverhältnismäßig hohe Kosten.

Schnell kam die Runde zu dem Ergebnis, dass ein Umbau wirtschaftlich nicht darstellbar sei. Die erforderlichen Nutzflächen sind weder im bestehenden Gebäude noch durch bauliche Erweiterungen auf dem nur 760 Quadratmeter großen Grundstück möglich. Einig war sich ferner, kurzfristig nach einer Lösung zu suchen.

Die Planung des Neubaus mit Kostenschätzung soll spätestens im Herbst kommenden Jahres beendet sein. 2016 soll der Bau erfolgen. Dann muss auch das Geld dafür bereit stehen.

Mit der Thematik wird sich der Bauausschuss eingehend in seiner Sitzung am kommenden Montag befassen. Beginn ist um 18 Uhr im Haus des Gastes .

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