Gebäude übergeben
„Calcis gehört zu Lienen“

Lienen -

Die offizielle Übergabe des Verwaltungsgebäudes wird für die Calcis-Geschäftsführer Detlev Wegner und Wolfgang Giek zum „Schlüssel-Erlebnis.

Samstag, 28.03.2015, 13:03 Uhr

Ein symbolischer Schlüssel, der schmeckt: Architekt Lars Pellemeier überrascht die Calcis-Geschäftsführer Detlev Wegner (links) und Wolfgang Giek (rechts) mit diesem süßen Geschenk zur Übergabe des neuen Verwaltungsgebäudes.
Ein symbolischer Schlüssel, der schmeckt: Architekt Lars Pellemeier überrascht die Calcis-Geschäftsführer Detlev Wegner (links) und Wolfgang Giek (rechts) mit diesem süßen Geschenk zur Übergabe des neuen Verwaltungsgebäudes. Foto: Michael Baar

Die offizielle Übergabe des Verwaltungsgebäudes wird für die Calcis-Geschäftsführer Detlev Wegner und Wolfgang Giek zum „Schlüssel-Erlebnis“: Architekt Lars Pellemeier überreicht den symbolischen Türöffner in Form eines Kuchens. „Es ist etwas Gutes dabei herausgekommen“, stellt der Architekt fest. „Funktional, nicht üppig, das passt in die Landschaft wie Calcis“, befindet Wolfgang Giek.

Sein Kollege Detlev Wegner verweist auf die natürlichen Baustoffe, die in dem Gebäude verwendet worden sind. Beiden ist der Hinweis wichtig, dass bei der Bauausführung bevorzugt Lienener Unternehmen beauftragt worden sind. Ein Dutzend sind es am Ende. Die übrigen Firmen wurden aus dem näheren Umkreis rekrutiert.

„Eigentlich investieren wir in Maschinen“, sagt Wolfgang Giek. Aber die Verwaltung sei einfach dran gewesen. „Wir sind Lienener und bleiben in Lienen “, ergänzt er. Im Gespräch mit den WN bezieht er mit seinem Kollegen Stellung zur augenblicklichen Situation von Calcis. „Wir warten“, bringt Detlev Wegner die Lage auf einen knappen Nenner. Im September soll im Regionalrat das Thema Regionalplan/Kalkabbau besprochen werden. Für die Lienener drängt die Zeit. Die derzeitige Abgrabungsgenehmigung läuft 2017 aus.

„Parallel werden wir die entsprechenden Genehmigungsunterlagen fertig haben“, verspricht er. An einem lassen die Beiden keinen Zweifel: Calcis gehört zu Lienen und will dort bleiben. Und sie sind zuversichtlich, dass der Antrag positiv beschieden wird.

Detlev Wegner blickt zurück: Bei der letzten Genehmigung 1998 ist ein weiterer Abbau in Aussicht gestellt worden. Was Calcis dafür an Vorleistungen erbracht hat, listet Werksleiter Per Wasner anhand des Kompensationskonzeptes auf, das vor rund acht Jahren zwischen Land, Naturschützern und Calcis einvernehmlich verabredet worden ist.

Er nennt Details: Für einen Hektar Wald, der durch den Kalkabbau verschwindet, muss das Unternehmen einen Hektar neu aufforsten, drei Hektar in Wald umwandeln und einen Hektar rekultivieren. „Beim Rückbau wird die Topografie des Teutoburger Waldes nachgebildet“, fügt er hinzu. Die Aufforstung muss zehn bis 15 Jahre beginnen, bevor eine Fläche abgebaut wird. „Wir haben schon 40 Hektar Wald in Vorleistung auf eine künftige Genehmigung neu beziehungsweise umgebaut.“

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