Kollegien der Hauptschule und der Waldorfschule sitzen in lockerer Runde zusammen
Erstes Date bei Kaffee und Kuchen

Lienen -

Muntere Stimmen sind in der Pausenhalle zu hören. Ein Löffel – oder war es eine Gabel? – klappert gegen einen Teller, eine Tasse wird mit einem lauten „Kleck“ auf die Untertasse gesetzt. An drei Tischen sitzen knapp zwei Dutzend Erwachsene. Vom Sehen kennen sie sich, jetzt ist Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Donnerstag, 01.10.2015, 07:10 Uhr

Bei Kaffee und Kuchen haben die Kollegien der Hauptschule und der Waldorfschule einmal Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen. Ein Angebot, das gerne angenommen wird.
Bei Kaffee und Kuchen haben die Kollegien der Hauptschule und der Waldorfschule einmal Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen. Ein Angebot, das gerne angenommen wird. Foto: Michael Baar

„Meet & Greet“ hat die Hauptschule ihre Einladung an das Team der Waldorfschule überschrieben. Die Integrative Kunst- und Musikschule (IKM) ist ebenfalls eingeladen worden. „Wir sind die ältesten Mitglieder dieser WG“, lacht Axel Weghorst . Aus Sicht des Rektors habe sich das Miteinander in dem Gebäude gut eingespielt. „Das belebt.“

Als jüngstes Mitglied der „Wohngemeinschaft“ ist die Waldorfschule in die Immobilie am Lührmanns Weg eingezogen. „Wir fühlen uns hier völlig wohl“, beschreibt Helmut Andras seine Empfindungen. Er habe bislang nur freundliche Begegnungen gehabt.

Das scheint nicht selbstverständlich zu sein, schaut man sich die Schulen genauer an. Die Hauptschule geht ihrem Ende entgegen, wird in zwei Jahren den letzten Jahrgang verabschieden. Die Waldorfschule ist im August gestartet mit den Klassen 1 und 3. Schon vom Alter der Schüler her liegen da Welten dazwischen.

Eine klare Struktur – hier die Hauptschule, dort die Waldorfschule mit entsprechend klar umrissenen Bereichen – hat beim Start geholfen. Davon ist Helmut Andras überzeugt. Und das man jetzt mal Zeit habe mit den Menschen zu sprechen, denen man im Alltag allenfalls mal einen Gruß zurufen kann, findet er gut.

„Es ist eine Super-Zusammenarbeit.“ Ariane Sternke schwärmt geradezu nach knapp sieben gemeinsamen Wochen unter einem Dach. Als unkompliziert beschreibt das Mitglied des Trägervereins der Waldorfschule das Miteinander. Ein Lob spricht sie Axel Weghorst aus: Der kenne die Schule aus der Lameng „und denkt auch mit für die Waldorfschule“. Mehr Kompliment geht kaum.

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