Treffen der Border-Terrier-Freunde
Robust, lebhaft, familienbezogen

Lienen -

Etwas kleinere Vierbeiner als sonst zeigten am Wochenende auf der Reitanlage des Lienener Zucht-, Reit- und Fahrvereins in Westerbeck ihr Können. Pferd und Reiter hatten Platz gemacht für eine andere Spezies: die Border Terrier.

Dienstag, 01.08.2017, 10:08 Uhr

Auf großes Interesse stieß das Jahrestreffen des Fördervereins für Border Terrier, das in Westerbeck stattfand. Sogar Hundefreunde aus Frankreich, der Schweiz und Belgien waren gekommen.
Auf großes Interesse stieß das Jahrestreffen des Fördervereins für Border Terrier, das in Westerbeck stattfand. Sogar Hundefreunde aus Frankreich, der Schweiz und Belgien waren gekommen. Foto: Anne Reinker

Der Förderverein der Hunderasse, eine Institution innerhalb des Klubs für Terrier, hatte auf internationaler Ebene zum 26. Jahrestreffen eingeladen. So fanden auch etliche Besucher und Vereinsmitglieder aus der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden den Weg nach Lienen. Reichlich Programmpunkte lockten zum Schauen und Mitmachen.

Auf den Hund gekommen sind die Vereinsmitglieder alle. Und nicht nur das: „Meist bleibt es nicht bei einem Tier“, gab Yvonne Tielke zu. Die Vorsitzende des Fördervereins hat selbst sieben Border Terrier. „Diese Rasse ist noch sehr ursprünglich“, sagte sie. Die Tiere seien recht robust, lebhaft und familienbezogen.

Über 70 dieser Hunde wurden durch ihre Besitzer im Vorfeld für die Aktionen des Treffens angemeldet. Die Anlage und die Unterstützung des hiesigen Reitvereins kamen bei den Organisatoren ausgesprochen gut an. „Von der Größe und der Umgebung her ist es ideal“, sagte Karsten Kühl, Aktiver im Förderverein.

So waren etliche Aktionen möglich: Vorführungen im Begleithundetraining, im Obedience (Gehorsamsverhalten) und dem Hundesport Agility. Des Weiteren konnten die Teams aus Hund und Mensch an einer Jagd-Olympiade und dem Ringtraining für „Jederhund“ teilnehmen. Einblicke gab es auch in die Fun-Sportart für Hunde, der Rally-Obi. Hierbei müssen die Border bestimmte Aufgaben ausführen. Die Welpen unter den Besuchern konnten sich derweil in der Reithalle kennenlernen und austoben. Verkaufsstände mit Waren für speziell Border-Fans und eine Tierfotografin boten sich ebenfalls an.

Informationen gab es zu den Rassestandards, die bei der Ausstellung am Sonntag von Bedeutung waren. Denn ein echter Border Terrier muss zwingend bestimmte Merkmale vorweisen. „Der Kopf des Border Terriers ähnelt dem typischen Kopf eines Otters“, erklärte Yvonne Tielke dazu. Auch entscheidend: die Struktur des doppelten Haarkleides und der Brustumfang. Unter die Lupe wurde das alles von Liz Barrett genommen, die eigens für die Veranstaltung aus England angereist war. Am Nachmittag wurde der beste Hund der Ausstellung gekürt.

Auch für die Hundehalter gab es etwas zu gewinnen: beim Caber Toss, dem Baumstammwerfen aus den Highland Games.

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