Integratives Kommunales Entwicklungskonzept
Es geht um die Zukunft des Ortes

Lienen-Kattenvenne -

Aktiv an der Gestaltung der Gemeinde teilzuhaben, ist das Credo des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (Ikek), das unter dem Namen „Zukunft Lienen & Kattenvenne“ mit gezielten Maßnahmen die Entwicklung der Gemeinde und des Ortsteils anstoßen will. Jetzt fand das Forum auch in Kattenvenne statt.

Freitag, 22.09.2017, 23:09 Uhr

Die Zukunft im Blick (von links): Bürgermeister Arne Strietelmeier, Milena Galle und Dr. Frank Bröckling (beide Agentur Planinvent) nahmen gemeinsam mit den Besuchern mögliche Projekte für Kattenvenne und Lienen unter die Lupe.
Die Zukunft im Blick (von links): Bürgermeister Arne Strietelmeier, Milena Galle und Dr. Frank Bröckling (beide Agentur Planinvent) nahmen gemeinsam mit den Besuchern mögliche Projekte für Kattenvenne und Lienen unter die Lupe. Foto: Anne Reinker

Aktiv an der Gestaltung der Gemeinde teilzuhaben, ist das Credo des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (Ikek), das unter dem Namen „Zukunft Lienen & Kattenvenne“ mit gezielten Maßnahmen die Entwicklung der Gemeinde und des Ortsteils anstoßen will (WN berichteten). Nachdem schon am Dienstag Bürger in Lienen die Gelegenheit hatten, mitzureden und Ideen einzubringen, fand das Forum nun am Donnerstagabend auch in Kattenvenne statt. Verantwortlich für die Durchführung ist das Büro „ Planinvent “ aus Münster.

Die Zahl der Interessierten in Kattenvenne war überschaubar: Neben Bürgermeister Arne Strietelmeier kamen rund 15 Bürger zur Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus. Abgesehen davon waren die Projektideen, die im Vorfeld eingereicht worden waren, von einer hohen Anzahl. „Es soll letztlich kein Projekt auf der Strecke bleiben“, erklärte Dr. Frank Bröckling (Agentur „Planinvent“).

Im Bereich der städtebaulichen Entwicklung regen Bürger die Erneuerung von Wegen, die Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern sowie Umgestaltungen am Bahnhof an. Für mehr Mobilität wurden eine Erweiterung des Radwegenetzes und mehr E-Ladestationen ins Spiel gebracht.

In Sachen Tourismus und Freizeit könnte das Angebot für Kultur und Spiel ausgeweitet werden. „Das gilt nicht nur für Gäste in Lienen, sondern natürlich auch für die Einwohner“, sagte Dr. Frank Bröckling. Insgesamt müsse die Werbetrommel stärker gerührt werden.

Des Weiteren erachteten die Aktiven die Sicherstellung der medizinischen Versorgung als wichtig, ebenso die Wirtschaftsförderung, vor allem in Gewerbegebieten. Eine Ehrenamtsbörse und die Integration von Zugewanderten waren weitere Aspekte. „Viele der Punkte haben Bedeutung für die gesamte Kommune“, versicherte Frank Bröckling.

Weitere Projektideen können in den kommenden drei Wochen eingereicht werden. Ein neuer Vorschlag kam von einem der Anwesenden: Er plädiert für die Einrichtung einer Dorfgemeinschaftswiese, einer sogenannten Allmende, die von den Bürgern etwa zur Haltung von Kleintieren oder Gartennutzung genutzt werden kann.

Sämtliche durch Texte, Karten und Fotos ausgearbeiteten Ergebnisse sollen durch die Agentur in einem Projektprofil detailliert präsentiert und nach Absprache mit den Projektpaten in das Ikek aufgenommen werden.

Einen Sachstandsbericht über das Bisherige und die Ergebnispräsentation gibt es am Donnerstag, 19. Oktober, in Lienen. Am Donnerstag, 5. Oktober, kann im Kattenvenner Feuerwehrgerätehaus noch einmal gezielt über die Projekte gesprochen werden. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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