Ökumenische Aktion bringt 12 651 Euro
Sternsinger freundlich empfangen

Lienen/Kattenvenne -

Es wurde geklingelt, um eine Spende gebeten, die Segenszeichen an die Hauswand notiert und dabei etliche Kilometer zurückgelegt: Für die Armen in Indien marschierten die hiesigen Kinder am Wochenende im Rahmen der Sternsingeraktion durch die Gemeinde. Und füllten dabei nicht nur die Spendenbüchsen, sondern als Belohnung auch ihre Taschen mit Süßigkeiten.

Sonntag, 06.01.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 13:38 Uhr
Gut gelaunt machten sich die Kinder und Jugendlichen in Lienen auf den Weg.
Gut gelaunt machten sich die Kinder und Jugendlichen in Lienen auf den Weg. Foto: Anne Reinker

Die Sternsinger in Lienen haben 12 651,70 Euro gesammelt. 2400,22 Euro davon entfallen auf Kattenvenne.

Der Grund zur Teilnahme wurde von den jungen Helfern ganz klar definiert. „Man will ja etwas für die Armen tun“, erklärte Lia Radermacher , die sich mit ihrer Freundin Lilly März auf den Weg machte. „Und das macht richtig Spaß.“ Erleichtert werde es dadurch, dass „die Leute an den Türen richtig nett sind“, wie die beiden Elfjährigen einhellig sagten. „Manche sind auch richtig großzügig“, meinte Lilly März. Und Lia fügte hinzu: „Die, die gar nichts geben, sind selten.“ Dementsprechend rappelte es gut in der Spendenbüchse.

Gezählt hatte Norbert Brockmann die Mädchen und Jungen vorab nicht, die sich bei dieser in Lienen und Kattenvenne ökumenisch organisieren Aktion engagierten. Doch eines konnte er schon vorab feststellen: „Wir haben hier gar keine Schwierigkeiten, genügend Kinder und Jugendliche zu bekommen“, so der Pastoralreferent. Dieses begründete er unter anderem mit dem festen Stamm Ehrenamtlicher, die sich seit vielen Jahren für die Kirchengemeinde einsetzen. „Das wird über die Generationen weitergeführt“, erklärte der Geistliche erfreut. Einer von ihnen ist Mattis März. „Es ist selbstverständlich, wenn man helfen kann, auch zu helfen“, so der 15-Jährige.

Bereits am Freitag machten sich die ersten Teilnehmer auf. „Weil wir es sonst nicht schaffen, alle Bereiche zu besuchen“, legte Norbert Brockmann dar. So konnten die Kinder im Ort viel erreichen, um anderen Kinder im fernen Land zu helfen, wie er im Aussendungsgottesdienst am Samstagmorgen sagte. Zugute kommt die Spendensumme der Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in fünf prioritären Distrikten in Indien (WN berichteten).

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