Lienen

Als die Polizei meldete, dass am 2. Januar 2018 zwei Schafe auf einer Weide am Schulenburger Weg in Ladbergen gerissen worden waren, war mancher mit Spekulationen schnell bei der Hand. Es dauerte gar nicht lange, da kam (wieder einmal) der Wolf ins Spiel. Inzwischen steht fest: Johannes Tiltmann, Sprecher der Kreispolizeibehörde Steinfurt, der vor dieser Annahme gewarnt hatte, hat recht behalten. Der Wolf, so Experten, ist unschuldig. Eine genetische Analyse, teilt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) mit, weist einen Hund als Täter nach.

Montag, 07.01.2019, 13:36 Uhr

Es war ebenfalls kein Wolf, der im November 2017 in Lengerich ein Schaf gerissen hat. Das hat das LANUV Nordrhein-Westfalen mitgeteilt. „Es ist keine Wolf-DNA am Kadaver gefunden worden, dafür aber Hunde-DNA“, erklärt Wilhelm Deitermann auf Nachfrage der WN. Der Kadaver des Schafes war am 13. November vom Halter weitgehend skelettiert auf ei­ner Weide an der Poststraße aufgefunden worden. Speichelreste an dem Kadaver des ostfriesischen Milchschafes sind vom Senckenberg Institut – es ist als Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf mit der DNA-Analyse vom LANUV beauftragt worden – eindeutig einem Hund zugeordnet worden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6303924?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F176%2F
Nachrichten-Ticker