Neujahrskonzert mit dem Nordwestdeutschen Kammerensemble
Zum Schluss der „Special Boogie“

Lienen -

Wenn das Nordwestdeutsche Kammerensemble zum Neujahrskonzert einlädt, können die Musiker sicher sein: Auf ihr Publikum brauchen sie nicht warten. Nicht nur die Tradition ist es, die viele Besucher jährlich zur Veranstaltung lockt, sondern vielmehr die gute Mischung im Repertoire – und natürlich die Qualität, für die das Quartett steht. Mit Melodien „Von Bach bis Boogie“ unterhielten die vier Instrumentalisten ihre Zuhörer gewohnt hochkarätig.

Montag, 14.01.2019, 17:16 Uhr aktualisiert: 17.01.2019, 18:08 Uhr
Gern gesehener Gast in Lienen: das Nordwestdeutsche Kammerensemble. Hansdieter Meier, Andreas Groll, Felix Meier und Gunilt Gehl (von links) schenkten ihren Zuhörern einen musikalischen Genuss.
Gern gesehener Gast in Lienen: das Nordwestdeutsche Kammerensemble. Hansdieter Meier, Andreas Groll, Felix Meier und Gunilt Gehl (von links) schenkten ihren Zuhörern einen musikalischen Genuss. Foto: Anne Reinker

Ein pfiffiges Programm mit Stücken aus der Klassik und modernen Songs hatten Hansdieter Meier (Violine und Moderation), Gunilt Gehl (Viola), Felix Meier (Violoncello) und Andreas Groll (Klavier) ausgearbeitet. Nach Edward Elgars Marsch „Pomp and Circumstance“ ging es im Ablauf chronologisch zu. Angefangen mit Giuseppe Tartini im 17. Jahrhundert über Willy Richartz (1900-1972) bis hin zu Rolf Lovland oder James Cavanaugh präsentierten sich die Musiker breit aufgestellt. Ein besonderes Schmankerl gab es zum Schluss. Denn mit einem „Special Boogie“, einer Komposition von Hansdieter Meier und dem mittlerweile verstorbenen Markus Dreier, bekamen die Zuhörer etwas Neues zu Gehör.

„Das Stück ist aus einer Improvisation entstanden“, erläuterte Hansdieter Meier, der auch zu den Stücken der weltberühmten Notenschreiber Wissenswertes zu berichten wusste.

Es ist gerade diese Moderation, die die Zuhörer teilhaben lässt an der Geschichte hinter den Stücken und ihrer Komponisten unddadurch das Konzert krönt. So erzählte Meier etwa, dass Johann Sebastian Bach „viele Kompositionen abliefern musste“ und daher quasi viel von sich selber abgeschrieben habe. Deshalb gebe es oft mehrere unterschiedliche Fassungen eines Stückes.

Mit ihren instrumentalen Vorträgen bewiesen die Musiker einmal mehr, wie gut sie miteinander harmonieren. Für die knapp 50 Besucher im Haus des Gastes war das Konzert nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch ein musikalischer Start in das neue Jahr.

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