Fahrrad-Schließanlage Bahnhof Kattenvenne
Bündnis hält an Chip-System fest

Lienen-Kattenvenne -

Auf der einen Seite wird derzeit die Abstellfläche für Fahrräder am Kattenvenner Bahnhof vergrößert. Trotz fehlender Mehrheit im Fachausschuss Anfang Februar hält das Bündnis daran fest, eine Schließanlage mit Chip-System zu realisieren.

Montag, 04.03.2019, 06:14 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 06:20 Uhr
Bauhofmitarbeiter sind seit einigen Tagen dabei, direkt am Bahnhofsgebäude eine weitere Fläche für Fahrräder herzurichten. Das Bündnis für Ökologie und Demokratie würde den Käfig gern mit einer elektronischen Schließanlage wie beim Käfig auf der anderen Seite ausrüsten, um dadurch eine höhere Belegung zu erreichen. 
Bauhofmitarbeiter sind seit einigen Tagen dabei, direkt am Bahnhofsgebäude eine weitere Fläche für Fahrräder herzurichten. Das Bündnis für Ökologie und Demokratie würde den Käfig gern mit einer elektronischen Schließanlage wie beim Käfig auf der anderen Seite ausrüsten, um dadurch eine höhere Belegung zu erreichen.  Foto: Michael Schwakenberg

Es kommt Bewegung in die Fahrrad-Abstellplatz-Thematik am Kattenvenner Bahnhof. Der Bauhof hat in den vergangenen Tagen damit begonnen, von der Straße aus gesehen rechts neben dem Bahnhofsgebäude eine neue Stellfläche herzurichten.

Obschon sich die anderen Fraktionen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Energie, Verkehr und Nachhaltigkeit Anfang Februar mehrheitlich dagegen aussprachen, den sogenannten Käfig auf der anderen Seite des Gebäudes mit einem Chip-System als Ersatz für die bisherige herkömmliche Schließanalage auszustatten, hält das Bündnis für Ökologie und Demokratie an dieser Idee fest.

In einem Antrag der Fraktion, der heute Abend im Rat zum Beschluss vorliegt, heißt es dazu: „Für die Stellplätze im Fahrradkäfig am Bahnhof Kattenvenne gibt es eine deutliche Nachfrage. Dieser Nachfrage kann nicht mehr nachgekommen werden, da alle Plätze belegt sind und keine Schlüssel zurückgegeben werden. Dies, obwohl der Käfig kaum noch mit Fahrrädern belegt ist. Um diese Situation zu verbessern, sollte der Fahrradkäfig zu 200 Prozent belegt werden. Ferner muss die Vergabe der Schlüssel mit einer Gebühr belegt werden. Dies erhöht zum einen die Motivation, nicht benötigte Schlüsselkarten zurückzugeben. Zum anderen ließe sich damit die Finanzierung des neuen Schließsystems sicherstellen, ohne den Haushalt zu belasten. Ein elektronisches System erlaubt es ferner, bei Verlust von Karten diese im System zu deaktivieren.“

Hintergrund der Aktivitäten rund um den Bahnhof ist der offensichtliche Mangel an Abstellplätzen für Fahrräder.

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