MINT-iG-Premiere an der Grundschule Kattenvenne
Uhr aus Kartoffeln gebastelt

Lienen-Kattenvenne -

Wasser – Feuer – Elektrizität: Themen, die Grundschulkinder der Klassen drei und vier im Sachkundeunterricht besprechen. „Mal mehr, mal weniger“, sagt Ute Nor­denkemper, Leiterin der Grundschule Kattenvenne. Jetzt hatten die 48 Schülerinnen und Schüler einen ganzen Schultag Gelegenheit, sich damit zu beschäftigen.

Sonntag, 17.03.2019, 18:34 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 18:00 Uhr
Mit ausreichend Abstand beobachten die Grundschüler, was passiert, wenn Wasser in heißes Fett gegossen wird. Das muss aber zunächst vorbereitet werden. Auch das Element Feuer war der Anlass für verschiedene spannende Experimente (kleines Bild).
Mit ausreichend Abstand beobachten die Grundschüler, was passiert, wenn Wasser in heißes Fett gegossen wird. Das muss aber zunächst vorbereitet werden. Auch das Element Feuer war der Anlass für verschiedene spannende Experimente (kleines Bild). Foto: Erhard Kurlemann

Deshalb war die MINT-Klasse 10a der Gesamtschule Saerbeck nach Kattenvenne gekommen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – in Grundschulen. „Deshalb heißt das Projekt MINT-iG“, erläutert Gesamtschullehrerin Esther Kuck , die die Idee dazu hatte. Seit drei Jahren gibt es das. Bislang waren die Gesamtschüler zu Gast in den Grundschulen in Emsdetten, Greven, Ladbergen und Lengerich-Stadtfeldmark. Jetzt war Premiere in Kattenvenne.

„Wir haben das Angebot gerne aufgegriffen“, sagt Ute Nordenkemper . „Wir haben viele wissbegierige Kinder“. Zudem gebe es einen engen Kontakt zur Gesamtschule nach Saerbeck, weil „auch einige unserer Viertklässler in jedem Schuljahr dorthin wechseln.“

„Für die Zehntklässler ist das Projekt ebenfalls spannend“, berichtet Esther Kuck, „Sie müssen versuchen, die Experimente auf Grundschulniveau zu zeigen und können sich erproben im Vorstellen und Erläutern von Aufgaben.“ Dazu haben sich die Schüler aus Saerbeck damit auseinandergesetzt, wie Kinder lernen und dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. „Am Ende sind die Jugendlichen immer ganz geschafft“, erzählt Esther Kuck.

In Kattenvenne hat alles gut geklappt, freut sich Schulleiterin Nordenkemper. In der AG Elektrizität ging es unter anderem darum, eine Uhr aus Kartoffeln zu basteln oder Luftballons an den Haaren zu reiben, damit sie sich elektrostatisch aufladen. Auch Seifenblasenschaum durfte selbst entwickelt werden.

Bei den Wasser-Experimenten durften die Kinder probieren, wie viele kleine Schraubenmuttern ein Knetgummi-Boot trägt, ehe es untergeht. Und sie erfuhren etwas über die Themen Wasserdampf und Verdunstung.

Beim Stichwort „Feuer“ war besonders spannend, wie schnell eine große Flamme entsteht, wenn man Wasser in heißes Fett gießt. Daneben gab es Experimente, welche Stoffe brennen und welche nicht. „Die Kinder waren mit großem Eifer dabei“, ist Schulleiterin Ute Nordenkemper sicher, dass das MINT-iG-Projekt noch einmal nach Kattenvenne kommen wird.

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