„Mein Lienen“ hat Pläne für Dorfteich und Barfußpark
Ideen für die Visitenkarte

Lienen -

Bei schönem Wetter sind Dorfteich und Barfußpark von April bis Oktober die Anlaufstellen schlechthin. Für Lienener ebenso wie für Auswärtige. Das grüne Fleckchen gleicht besonders an den Wochenenden einer Oase, in der sich Jung und Alt tummeln. Für Kinder hält der Matschplatz ein unvergleichliches Vergnügen parat.

Mittwoch, 20.03.2019, 18:24 Uhr
Daniel Peters von „Mein Lienen“ stellte im Planungs- und Bauausschuss Pläne vor, wie das Areal um den Dorteich und der Barfußpark attraktiver gesteötet werden können.
Daniel Peters von „Mein Lienen“ stellte im Planungs- und Bauausschuss Pläne vor, wie das Areal um den Dorteich und der Barfußpark attraktiver gesteötet werden können. Foto: Michael Schwakenberg

Dass die Anlagen trotz regelmäßiger Pflege- und Wartungsarbeiten in die Jahre gekommen sind, ist bei genauerem Hinschauen nicht zu übersehen. Was wohl kaum ein Außenstehender wahrzunehmen vermag, ist der Aufwand für die Erhaltung dieses auch für den Tourismus bedeutenden Areals.

Hauptverantwortlich dafür zeichnet der Verein „Mein Lienen“, dessen Vorsitzender Daniel Peters in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses ein Konzept für eine stellenweise Umgestaltung vorstellte – und ein Ziel vorweg formulierte: „Wir wollen eine Attraktivierung erreichen und den Pflegeaufwand senken.“

Um das Gelände weiter aufzuwerten, sieht das Konzept vor, die Liene im oberen Bereich des Barfußparks zu verrohren, um eine einheitliche Spielfläche zu bekommen. Viel Kritik gab es in der Vergangenheit am Zustand der gepflasterten Wege, die von Baumwurzeln stellenweise in Buckelpisten mit Stolperkanten verwandelt wurden. Eine Lösung könnte sein, das Pflaster aufzunehmen, den Unterbau zu erneuern und gegebenenfalls das Pflaster durch eine gebundenen Decke zu ersetzen.

Die meisten der vorgeschlagenen Veränderungen betreffen den Dorfteich: „Wir könnten uns vorstellen, den Weg am westlichen Ufer aufzugeben, auch um den Anwohner zu schonen“, sagte Peters. In diesem Bereich könnte das Ufer dann naturnaher als bisher gestaltet werden. Letzteres gelte auch für den Einlauf der Liene in den Teich, der jetzt über eine Betonrinne inmitten der markanten Betonklötze erfolgt. Auch der Ablauf kommt in dem neuen Konzept vor: Er soll künftig so angelegt sein, dass durch Fische aufgewühltes Sediment durch das abfließende Wasser quasi aus dem Teich herausspült wird, wodurch einer weiteren Verschlammung vorgebeugt werden soll. Neues Highlight könnte eine schwimmende Aussichtsplattform werden, die durch einen Steg mit dem Ufer verbunden ist.

Bleibt bei aller positiver Resonanz auf die Vorstellung des Konzeptes die Frage nach der Finanzierung: Wie Bauamtsleiter Sebastian Döring erläuterte, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die in solchen Fällen in Anspruch genommen werden können und bis zu 65 Prozent der Kosten übernehmen. Unter anderem die Töpfe für Städtebauförderung und Dorferneuerung. Sein Vorschlag ging jedoch dahin, Leader-Mittel zu berücksichtigen, da Leader auch Eigenleistung anerkennt.

Im Ausschuss wurden Peters‘ Ausführungen durchweg positiv zur Kenntnis genommen. Dorfteich und Barfußpark seien schließlich die „Visitenkarte des Dorfes“ hieß es.

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