Mit den Jägern auf der Pirsch
Dem Wild im Wald auf der Spur

Lienen -

Eine Abendpirsch mit Jägern des Hegerings Lienen ist seit Jahren fester Bestandteil des Ferienprogramms. Auch jetzt haben wieder 20 Kinder die Waidmänner begleitet und im Wald viel entdeckt.

Sonntag, 11.08.2019, 18:54 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 16:06 Uhr
Mit 20 Kindern machten sich die Jäger des Hegerings Lienen auf den Weg, um den Teilnehmern die heimische Tierwelt in Wald und Feld näherzubringen.
Mit 20 Kindern machten sich die Jäger des Hegerings Lienen auf den Weg, um den Teilnehmern die heimische Tierwelt in Wald und Feld näherzubringen. Foto: Silke Bergmann

Einen spannenden Abend rund um die heimische Tierwelt erlebten 20 Kinder bei einer Pirsch mit den Jägern des Hegerings Lienen im Rahmen des Ferienprogramms.

Die Teilnehmer trafen sich an der Hütte der St.-Hubertus-Bläser auf Charlys Spargelhof. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Jagdhornbläser Friedel Klopmeier , Felix Dieck , Olaf Dölling und Christoph Brinkmann hieß Hegeringleiter Hartmut Grotholtmann alle Kinder, deren Eltern, Jägerinnen und Jäger sowie den Obmann für jagdliches Brauchtum des Kreises Steinfurt, Markus Oppermann, willkommen.

Bevor es auf die Pirsch ging, wurden alle Kinder mit einem persönlichen Namensbutton ausgestattet. Zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Abendansitz erhielten die Kinder spielerisch einen Eindruck von den Aufgaben der Jäger. Sie mussten Wildtiere erkennen und ihre Stimmen zuordnen, Ringe werfen, über einen Baumstamm balancieren, Fichtenzapfen ertasten und vieles mehr.

Einige Jäger hatten ihre vierbeinigen Helfer mitgebracht und führten deren Arbeit bei der Jagd vor, die von Hundefachmann Uli Reimann erläutert wurde. Vermittelt wurde auch das Verhalten in Wald und Feld sowie auf dem Ansitz. Die Kinder erfuhren, dass der Wind bei der Jagd eine wichtige Rolle spielt, welchen Schaden Wildschweine in der Landwirtschaft anrichten können und welche Naturschutzmaßnahmen die Jäger zu Gunsten des Niederwildes leisten.

Danach begleiteten die Kinder, bestens vorbereitet und gestärkt durch Grillwurst und Getränke, die Jäger auf verschiedene Plätze und Ansitze im Revier. Mit Einbruch der Dunkelheit kehrten alle zur Bläserhütte zurück. Dort berichteten die Kinder ihren Freunden und Eltern von ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Einige hatten während des Ansitzes Damwild, Rehwild, Hasen und weitere Tiere gesehen. Manche Kinder erzählten stolz vom Pirschgang zu einem Dachs- oder Fuchsbau. Ob mit dem bloßen Auge oder mit dem Fernglas – fast jeder hatte etwas Besonderes erlebt und für alle gab es nach dem ereignisreichen Abend von den Jägern eine Urkunde.

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