Seliger Niels Stensen
Ewige Stadt fasziniert Jugendliche

Tecklenburger Land -

Aus der katholischen Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen sind jetzt unterwegs gewesen. entgegen allen Ratschlägen aus einschlägigen Reiseführern besuchten sie im August die Ewige Stadt.

Dienstag, 27.08.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 28.08.2019, 16:31 Uhr
Einige interessante Tage erlebten die Jugendlichen aus der Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen jetzt mit Pfarrer Peter Kossen in der ewigen Stadt in Rom.
Einige interessante Tage erlebten die Jugendlichen aus der Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen jetzt mit Pfarrer Peter Kossen in der ewigen Stadt in Rom. Foto: Kirchengemeinde Sel. Niels Stensen

Entgegen aller Empfehlungen aus Reiseführern hat sich eine Gruppe Jugendlicher getraut, eine Reise nach Rom im August zu unternehmen. Gelockt von der tausendjährigen Geschichte der Stadt, hielten die 19 jungen Ehrenamtlichen aus der Pfarrgemeinde Seliger Niels Stensen mit Pfarrer Peter Kossen der Hitze stand und erweiterten ihren Horizont. Die Teilnehmer kamen aus Ladbergen, Ledde, Leeden, Lengerich, Lienen, Kattenvenne und Tecklenburg.

Frühmorgens machte sich die Gruppe nach dem Reisesegen auf den Weg in die ewige Stadt. Vom Petersplatz und -dom, zu der Engelsburg und von da aus über den Giacolo-Hügel waren erste touristische Ziele einschließlich des Blicks auf die Stadt.

Aus der Entfernung hielten die Jugendlichen einige Minute inne, blickten auf die Sehenswürdigkeiten hin­unter, die sie schon von Nahen gesehen haben oder noch sehen werden. Der steile Aufstieg hatte sich gelohnt.

In der Ruhe, abseits der anderen Touristen, lockte die Stadt umso mehr mit ihren kleinen Gassen und den hohen Gebäuden, die über ihre Umgebung ragten.

Passend zu dem römischen Lebensgefühl wurde der erste gemeinsame Abend mit einem Essen in einer echten römischen Trattoria eingeläutet.

In dem kleinen Restaurant gab es die italienische Spezialität: Pizza. Mit Käse, ohne Käse, mit Gemüse, ohne Gemüse, mit Fleisch, ohne Fleisch. Ein Gericht für jeden Geschmack. Satt und überwältigt von ersten Eindrücken ging es zurück in das Hotel.

Allmählich sollte sich der Tagesablauf einspielen. Nach dem Morgengebet in der Hauskapelle, ein gemeinsames Frühstück und danach auf in die Stadt. Gegen Mittag eine Pizza Rustica – eine Pizza auf die Hand – Mittagspause, die vor allem den Mittagsschlaf oder eine kurze Dusche ankündigte, und wieder in die Stadt. Danach Stärkung bei einem zumeist gemeinsamen Abendessen und Rom bei Nacht.

In dem Rhythmus wurde keine Touristenattraktion ausgelassen. Ob das antike Rom mit dem Forum Romanum, Kolosseum und dem Circus Maximus, oder das antike christliche Rom samt dem Petersplatz, dem Petersdom, und weiteren fünf der sieben Hauptkirchen.

Selbst der Papst war zu sehen. Zwar nicht bei einer Audienz, dennoch ließ sich die Gruppe das Angelus Gebet nicht entgehen. Von weiten stand eine weiß gekleidete Person, die natürlich nur der Papst sein konnte, im Fenster und sprach die typischen Worte.

Abkühlung von den ständigen 33 Grad versprach das Mittelmeer. Nach einem Besuch der alten römischen Hafenstadt Ostia Antica zeigten sich nach drei Stationen mit der Straßenbahn die Weiten des Meeres. Über den schwarzen Sandstrand hinweg bahnte sich die Gruppe den Weg zum kühlen Wasser. Die kleine Auszeit vom Alltag wurde vor allem zur Entspannung genutzt. Bücher wurden gelesen, Spiele gespielt und im Meer geschwommen, bis es ein wenig brauner oder auch ein wenig roter zurück nach Rom ging.

Nach ungezählten Waffeln Eis, tellerweise Pasta und vor allem ganz viel Pizza hieß es für die Gruppe „Ciao“ sagen. Mit vielen Erinnerungen ging es zurück in die Heimat, die sich vom Flugzeug aus schon mit den Alpen ankündigte.

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