Theatergruppe der Genossenschaft Kattenvenne 1312
Verrückt kann auch normal sein

Lienen-Kattenvenne -

Die Theatergruppe der Genossenschaft Kattenvenne 1312 führt am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr ihr neuntes Stück im evangelischen Gemeindehaus Kattenvenne zum ersten Mal auf. „Natürlich ist es wieder eine turbulente Komödie mit viel Witz, zahlreichen Gags und unverhofften Wendungen“, erzählt Karlheinz Arndt, der auch dieses Mal wieder für Produktion und Regie verantwortlich zeichnet.

Freitag, 11.10.2019, 17:40 Uhr
Die Theatergruppe der Genossenschaft Kattenvenne 1312 freut sich auf die Premiere ihres Stücks „Ein verrücktes Haus“.
Die Theatergruppe der Genossenschaft Kattenvenne 1312 freut sich auf die Premiere ihres Stücks „Ein verrücktes Haus“. Foto: Theatergruppe Kattenvenne

Das Stück mit dem bezeichnenden Titel „Ein verrücktes Haus“ spielt an einem ungewöhnlichen Ort, in der Wohngruppe einer psychiatrischen Klinik, heißt es in einer Pressemitteilung. Diese Gruppe besteht aus fünf Bewohnern mit ganz unterschiedlichen psychischen Störungen. Da ist die erotomane Agnes, Tochter einer Hotelmanagerin, die mit ihrer Sexsucht eigentlich ganz gut leben könnte, die aber dennoch behandelt werden soll.

Der Zwangsneurotiker Bernd ist ein ehemaliger Finanzbeamter, der seine Mitbewohner mit seiner Kon­trollwut nervt. Dagegen leidet der älteste Bewohner Willi unter seiner enormen Menschenscheu. Immer wenn die Wohngruppe Besuch erhält, geht er erst mal vorsichtshalber in Deckung. Die notorische Stalkerin Marianne und die manisch-depressive junge Malerin Desirée komplettieren die Gruppe.

Die fünf Bewohner verstehen sich eigentlich recht gut, sie ertragen einander, helfen sich und könnten ein angenehmes Leben führen, wären da nicht die Betreuer, die oft ganz andere Ansichten haben als die Bewohner selbst. Richtig turbulent wird es allerdings, als plötzlich und unverhofft Besuch eintrifft, der die kleine Gemeinschaft total aus der Bahn zu werfen droht …

„In unserem Stück machen wir uns über psychisch Kranke nicht lustig“, betonen die Mitglieder des Ensembles in ihrer Ankündigung. „Wir wollen zeigen, dass Verrücktsein immer relativ ist. Und so erscheinen die sogenannten Normalen oft verrückter als die einer Behandlung zugeführten Patienten.“

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Nach der Premiere am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr gibt es noch vier weitere Vorstellungen im evangelischen Gemeindehaus: Sonntag 27. Oktober, um 18 Uhr, am Freitag, 1. November, um 16 Uhr, am Samstag, 2. November, und am Sonntag, 3. November, jeweils um 19 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat begonnen in Lienen bei der Tourist-Information und in Kattenvenne an der Tankstelle Haßmann.

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