Entwicklung der Schülerzahlen
Lienen zweizügig, Kattenvenne einzügig

Lienen/Kattenvenne -

Lienen zweizügig, Kattenvenne einzügig. Das ist zwar nicht in Stein gemeißelt, war in den vergangenen Jahren aber immer der Fall, wenn es um die Einrichtung erster Klassen ging. Und daran wird sich Stand jetzt auch im kommenden Jahr nichts ändern. Laut Mitteilung der Verwaltung wurden für Lienen 48 Kinder angemeldet, für Kattenvenne 25.

Dienstag, 26.11.2019, 17:30 Uhr
Die Entwicklung der Schülerzahlen an den Grundschulen in Kattenvenne (oben links) und Lienen (unten) sowie die Situation an der Waldorfschule im Gebäude der ehemaligen Hauptschule beschäftigte den Ausschuss für Schule und Bildung in seiner jüngsten Sitzung.
Die Entwicklung der Schülerzahlen an den Grundschulen sowie die Situation an der Waldorfschule im Gebäude der ehemaligen Hauptschule beschäftigte den Ausschuss für Schule und Bildung in seiner jüngsten Sitzung. Foto: ws/msc/dpa

Aktuell zählt Lienen 39 und Kattenvenne 28 Erstklässler. Während die Zahl für Kattenvenne nicht ungewöhnlich ist, sind 39 Kinder für Lienen so wenige wie schon seit Jahren nicht mehr. Geschuldet ist das unübersehbar der Tatsache, dass der komplette Jahrgang nur 69 Kinder zählt. In den vergangenen zehn Jahren waren es mit durchschnittlich 84 Kindern deutlich mehr. Spitzenreiter mit großem Abstand war der Einschulungsjahrgang 2011/12 mit 105 Mädchen und Jungen.

Die Entwicklung der Schülerzahlen war am Dienstag Thema im Hauptausschuss, wobei der Blick nach vorne nicht fehlen durfte. In den kommenden vier Jahren sind es laut Geburtenregister zwischen 69 und 100 Kinder, die pro Jahrgang eingeschult werden. „Wir rechnen immer erstmal mit einer Verteilung von zwei Drittel für Lienen und einem Drittel für Kattenvenne“, erläuterte Ordnungsamtsleiter Christian Brüger.

Um die Teilnehmerzahlen am Offenen Ganztag (OGS) in beiden Ortsteilen ging es ebenfalls. In Lienen sind 50 Schüler angemeldet, was gemessen an der Schülerzahl einer Quote von 29 Prozent entspricht. In Kattenvenne sind es 36 Schüler, dort liegt die Quote, wie auch in den Vorjahren, mit 34 Prozent etwas höher als in Lienen. Kattenvennes Schulleiterin Ute Nordenkemper machte auf ein Problem aufmerksam: „Personell klappt das gut, aber räumlich wird es eng.“ Es bestehe Bedarf an einem zusätzlichen Raum für die OGS sowie an einem Sozialraum fürs Personal.

Die Zahlen zur Übermittagbetreuung: In Lienen sind 33 Kinder plus 15 Tageskinder angemeldet, in Kattenvenne nehmen das Angebot 30 Kinder wahr.

Über den Stand der Dinge an der Waldorfschule informierte Ariane Sternke die Ausschussmitglieder. Die Einrichtung im Gebäude der ehemaligen Hauptschule zählt aktuell 120 Schüler. „Trotz 24 Anmeldungen haben wir nur 15 Kinder im ersten Jahrgang“, berichtete Sternke. Die anderen hätten einen solch „massiven Förderbedarf“ gehabt, wie er von der Schule nicht zu leisten sei. Fürs kommende Jahr lägen bislang 18 Anmeldungen vor. Erfreut zeigte sich Stern- ke darüber, dass auch der Waldorf-Kindergarten jetzt einen Standort in der ehemaligen Hauptschule hat. Das Zusammenleben funktioniere gut, nur baulich gebe es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern.

Angesichts der rund 400 000 Euro, die die Gemeinde in den kommenden Jahren in ihre Grundschulen investieren will, appellierte Georg Kubitz vom Bündnis für Ökologie und Demokratie darüber nachzudenken, ob man seitens de Gemeinde die nicht auch mal die Waldorfschule finanziell unterstützen könne.

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