Fall von Hasenpest in Lienen-Hohenfeld
Bei Tularämie ist Vorsicht geboten

Lienen/Münster -

Wenn der Begriff Pest fällt oder vorkommt, schrillen vielfach die Alarmglocken. Aktuell ist es die aus Osteuropa herannahende Afrikanische Schweinepest, die nicht nur Bauern in Aufregung versetzt. Beim Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe in Münster ist jüngst ein im Jagdrevier Lienen-Hohenfeld verendeter Hase abgegeben worden. Bei dem Tier wurde Franzisella tularensis festgestellt, der Erreger der Tularämie, zu deutsch Hasenpest. Von Michael Schwakenberg
Montag, 06.01.2020, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 06.01.2020, 19:00 Uhr
Tiere, die von der sogenannten Hasenpest befallen sind, verenden meistens innerhalb weniger Tage. Beim Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt in Münster (kleines Bild) gab es im vergangenen Jahr 39 positive Befunde.
Tiere, die von der sogenannten Hasenpest befallen sind, verenden meistens innerhalb weniger Tage. Beim Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt in Münster (kleines Bild) gab es im vergangenen Jahr 39 positive Befunde. Foto: dpa/Oliver Werner
In dem kurzen Befundbericht der Behörde (liegt den WN vor) heißt es abschließend: „Aufgrund des zoonotischen Potenzials dieses Erregers wurde aus Arbeitsschutzgründen von weitergehenden Untersuchungen abgesehen
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