„Pizza & Politik“ startet am 12. Februar in den zweiten Veranstaltungszyklus
Jüngere sind gern gesehen

Ladbergen -

Dass es in diesem Jahr mit „Pizza & Politik“ weitergehen wird, stand schon vor dem Auftakt dieser Veranstaltungsreihe fest. Schließlich wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Ladbergen ist eine von 100 Kommunen mit weniger als 15 000 Einwohnern, die den Zuschlag erhalten haben.

Dienstag, 07.01.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 16:02 Uhr
„Generation Wegwerfen“ ist Thema der ersten „Pizza & Politik“-Veranstaltung in diesem Jahr am 12. Februar im Schultenhof. Jendrik Peters (links) und Jochen Frigge sind mit dem Start dieses Projekts zufrieden.
„Generation Wegwerfen“ ist Thema der ersten „Pizza & Politik“-Veranstaltung in diesem Jahr am 12. Februar im Schultenhof. Jendrik Peters (links) und Jochen Frigge sind mit dem Start dieses Projekts zufrieden. Foto: Michael Baar

Nach den ersten drei Veranstaltungen im vergangenen Jahr schalten Jendrik Peters und Jochen Frigge einen Gang zurück. „Eigentlich wollten wir drei Veranstaltungen im Halbjahr durchführen“, sagt Jendrik Peters. „Aber aus den Reihen der Teilnehmer ist der Wunsch gekommen, das auf zwei zu reduzieren“, ergänzt Jochen Frigge.

Den Ansatz, der für „Pizza & Politik“ gewählt worden ist, sehen VHS-Mann Peters und Verwaltungsmitarbeiter Frigge als gelungen an. Aktuelle Themen mit Bezug zu Ladbergen – nach Klimaschutz, Medizin auf dem Land und Digitalisierung im vergangenen Jahr geht es am 12. Februar um die „Generation Wegwerfen, Containern, Konsumieren und Co.“. Fachkundige Frau an diesem Abend ist Anna Lena Hörsken, Studentin aus Münster.

Sie wird nach bewährtem Muster eine kurze Einführung ins Thema geben, anschließend heißt es „Feuer frei“ für eine offene Diskussion. „Schließlich planen wir keinen Vortragsabend“, unterstreicht Jochen Frigge. Möglicherweise könnte es am 12. Februar ein kleines Hand-out für die Teilnehmer geben, „mit Tipps, die man im eigenen Haushalt umsetzen kann“, fügt er hinzu.

Positive Rückmeldungen sind nach den ersten drei Veranstaltungen nicht ausgeblieben. „Einer hat gelobt, dass es so eine schöne kulturelle Veranstaltung in Ladbergen gibt“, erzählt Jochen Frigge. „Gut angekommen ist auch, dass über politische Themen gesprochen werden kann, ohne dass eine Partei der Veranstalter ist“, nennt Jendrick Peters ein zweites Beispiel.

Beide sind überzeugt, dass es sich bei „Pizza & Politik“ um ein Format handelt, „das vielen Orten gut tun könnte“. Das Wort „Pizza“ im Veranstaltungstitel ist wörtlich zu nehmen. An den Abenden gibt es verschiedene Versionen dieser italienischen Spezialität. Für die Gäste kostenlos, ebenso wie die alkoholfreien Getränke.

Unter dem Strich ist also alles gut? „Wir sind offen für alle Altersgruppen, aber ein paar jüngere Teilnehmer wären schon schön“, räumt Jochen Frigge ein. Schließlich seien die Veranstaltungen ein Angebot für die ganze Dorfgemeinschaft.

Zum Thema

Die zweite Veranstaltung in der Reihe „Pizza & Politik“ am 22. April steht unter dem Thema „Menschen werden angemietet, verschlissen und dann entsorgt – der „legale“ Menschenhandel“. Ins Thema einführen wird Peter Kossen, leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Schultenhof, Telgter Damm 1.

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