Neujahrsempfang mit Sportlerehrung
Stolz auf das Erreichte

Lienen -

Beim Neujahrsempfang in Lienen gilt es immer auch, erfolgreiche Sportler zu ehren. Zahlreich waren die am Freitag vertreten. Bürgermeister Arne Strietelmeier nutzte die Veranstaltung zudem dazu, wichtige lokale Themen anzusprechen und auf 2019 zurückzublicken. Aus seiner Sicht ist im Ort eine Menge bewegt und Positives erreicht worden. Beispiele dafür nannte er einige.

Sonntag, 12.01.2020, 15:25 Uhr aktualisiert: 13.01.2020, 16:16 Uhr
Bei der Sportlerehrung kamen junge und ältere Semester zum Zuge, darunter auch Trainer und Funktionäre
Bei der Sportlerehrung kamen junge und ältere Semester zum Zuge, darunter auch Trainer und Funktionäre Foto: Anja Schmidt

Sich der Stärken der Gemeinde einmal mehr bewusst werden, auf das Erreichte im vergangenen Jahr stolz sein und einen Blick auf die kommenden Monate werfen: Beim Neujahrsempfang am Freitagabend bestand für all das eine gute Gelegenheit. Traditionell einher geht damit die Sportlerehrung.

Für den unterhaltsamen Teil während der Veranstaltung waren die Zumba-Gruppe sowie der Musikverein Lienen zuständig. Für letzteren hatte der Neujahrsempfang eine ganz eigene Bedeutung, war er doch der musikalische Auftakt in ein besonderes Jahr. 2020 wird das 100-jährigen Bestehen des Vereins gefeiert.

Bereits mit der Vorstellung des Imagefilms der Gemeinde wurde auf die „Glanzstücke“ der Gemeinde, ihre Infrastruktur und Angebote für die Lienener und Kattenvenner hingewiesen. Dass das auch 2019 eine Menge war, machte Bürgermeister Arne Strietelmeier deutlich, indem er einen groben Überblick über die zahlreichen und vielseitigen Veranstaltungen gab. „Das freut mich jedes Mal“, lobte er unter anderem das große Interesse am Lienener Motorradgottesdienst. Auch der Besuch aus der Partnerstadt Kelme (Litauen) gehörte zu den Höhepunkten des Jahres. Strietelmeier dankte dem Verein „Mein Lienen“ für die Unterstützung etlicher Aktionen.

Als weiteres Highlight des Jahres darf die Einführung des Bürgerbusses gelten, der innerhalb von vier Monaten immerhin über 1700 Fahrgäste beförderte. „Eine ungeschlagene Leistung“ sei das mit Blick auf andere solcher Projekte in der Umgebung und eine „riesig-tolle Sache“, resümierte Arne Strietemeier hörbar stolz.

Als Erfolg verbuchte er auch den Einsatz für die Beibehaltung des Halbstundentaktes beim Zugverbindung ab Kattenvenne. „Es hat richtig Schweiß gekostet, aber es hat sich gelohnt“, freute sich der Bürgermeister, der dabei auch das Engagement mehrerer Einzelpersonen nicht außer acht ließ.

Gute Nachrichten hatte er für die Sportler im Ort, denn bei der Kattenvenner Sporthalle werde man „Nägel mit Köpfen machen“ und gleich das komplette Dach sanieren. Dank Fördergeldern konnte er zudem Projekten an weiteren Sportstätten finanzielle Unterstützung zusagen. „Sport ist die gesunde Grundlage für ein gutes Zusammenleben“, befand Arne Strietelmeier.

Geld wird in den kommenden Monaten auch in eine „barrierefreie und interessante“ Neugestaltung des Dorfteiches investiert, ohne das „Bestehende einfach wegzuradieren“, berichtete der Bürgermeister. „Das wollen wir nicht nur für die Besucher des Ortes tun, sondern auch für uns“, betonte er.

Im Namen des Musikvereins lud Friedrich-Wilhelm Möller anlässlich des 100-jährigen Bestehens zum Musikfest ein. Das soll vom 5. bis 7. Juni mit einem umfangreichen Programm an den Sportflächen am Postdamm stattfinden. Mit Musik verbunden war auch der Auftritt der örtlichen Zumba-Gruppe, die einen Auszug aus ihrem Können präsentierte.

Bei der Sportlerehrung hob Strietelmeier außerhalb des offiziellen Teils die Leistung der Lienener Florian Dieck (Judo) und Thorsten Grünkemeyer (Rollstuhltischtennis) sowie der örtlichen Mitglieder der RSG Antrup-Wechte hervor.

Nach den Sportförderungsrichtlinien der Gemeinde werden Jahr für Jahr besonders erfolgreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene der verschiedenen Vereine aus Lienen und Kattenvenne geehrt (siehe Info-Kasten).

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