Neujahrstreffen der SPD
Bezahlbarer Wohnraum muss her

LIenen/Kattenvenne -

Erste Weichenstellungen für das politische Jahr 2020 hat der SPD-Ortsverein bei seinem Neujahrstreffen diskutiert. Themen waren unter anderem das Dorfteich-Gelände, der Bahnhof Kattenvenne und Wohnraum.

Donnerstag, 16.01.2020, 06:33 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 18:06 Uhr
Im Café Kruse haben sich die Sozialdemokraten getroffen, um über wichtige Themen für die kommenden Monate zu sprechen.
Im Café Kruse haben sich die Sozialdemokraten getroffen, um über wichtige Themen für die kommenden Monate zu sprechen. Foto: SPD Lienen Kattenvenne

Auf zu neuen Ufern. So und ähnlich hatten es sowohl die Initiatoren als auch die Mitglieder und Freunde der SPD Kattenvenne-Lienen wohl verstanden, als sie sich im Café Kruse trafen, um bei ihrem Neujahrstreffen die politischen Themen für 2020 bekanntzugeben und erste Weichen zu stellen.

In seiner Ansprache begrüßte der Vorsitzende Karsten Huneke besonders Bürgermeister Arne Strietelmeier sowie das SPD-Kreistagsmitglied Matthias Himmelreich . Er betonte, dass der Zusammenschluss beider Ortsvereine zu einem einzigen Ortsverband vor gut einem Jahr sowohl personell als auch organisatorisch und administrativ eine gute Entscheidung gewesen sei.

Bei den anstehenden Themen, wie der Änderung des Dorfteichgeländes, gehe es besonders um die Barrierefreiheit im Ortskern, damit jeder Bürger mit oder ohne Behinderung ungehindert am öffentlichen Geschehen teilnehmen könne.

Huneke ging auch auf die Zukunft des Bahnhofsgebäudes in Kattenvenne ein, das neben einem EC-Karten-Bereich der Kreissparkasse und der Volksbank im Erdgeschoss Wohnungen und eine Studenten-WG erhalten soll. Wobei es knifflig gewesen sei, sowohl die versicherungsrechtlichen als auch die Denkmalschutz-Belange unter einen Hut zu kriegen. Das sei mit Hilfe des beauftragten Architekten jedoch gelungen, ergänzte Arne Strietelmeier.

Weitere Themen waren laut Pressebericht der SPD der im Sommer gestartete Bürgerbus sowie der öffentliche Nahverkehr, wobei es einiger Denkanstöße auch von Seiten der Bürger bedurfte, um beim Halbstundentakt eine optimale Lösung zu erreichen. Interesse erzeugte vor allem das Sozialticket, auf das Matthias Himmelreich hinwies. Es ermöglicht unter anderem Wohngeld- und Arbeitslosengeld-Empfängern günstigere Fahrtkarten. Himmelreich sprach auch das Jahresticket an, das einen Euro pro Tag kosten soll und schon für Diskussionsstoff gesorgt hat.

Auf Interesse stießen ebenfalls seine Vorstellungen von einer eigenen kommunalen Bautätigkeit im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. Um günstigen und bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können, müssten in Lienen und Kattenvenne allerdings dringend Grundstücke zur Verfügung gestellt werden.

Nicht zuletzt ging es bei der Flüchtlingsfrage um die Schaffung einer Kommunikations-Zentrale zur Vernetzung aller Bürger und der Bündelung ihrer Interessen, um weiterhin ein friedliches Miteinander in der Gemeinde zu gewährleisten.

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