Jägerhof-Abriss in dieser Woche
In einigen Tagen ist alles platt

Lienen -

Während am Neubau im hinteren Bereich des Jägerhof-Areals die Arbeiten sichtlich vorangehen und bereits die Fenster eingebaut sind, nähert sich der Abrissbagger unaufhörlich dem Haupthaus. Auf dessen Rückseite klafft bereits ein Loch im Dach. Im stattlichen Wintergarten ist ein Großteil der Scheiben ausgebaut. Die alte Scheune nebenan wurde bereits in der vergangenen Woche dem Erdboden gleichgemacht.

Sonntag, 19.01.2020, 15:26 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 15:28 Uhr
Von der in der vergangenen Woche abgerissenen Scheune ist nur noch ein Trümmerhaufen übriggeblieben. Während der Neubau im hinteren Bereich des Areals (kleines Bild) sichtbare Fortschritte macht, steht der Abriss des Hauptgebäudes unmittelbar bevor.
Von der in der vergangenen Woche abgerissenen Scheune ist nur noch ein Trümmerhaufen übriggeblieben. Während der Neubau im hinteren Bereich des Areals (kleines Bild) sichtbare Fortschritte macht, steht der Abriss des Hauptgebäudes unmittelbar bevor. Foto: Michael Schwakenberg

Was in der vergangenen Monaten für reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff gesorgt hat, steht nun unmittelbar bevor: der Abriss der alten Gastwirtschaft. Investor und Bauunternehmer Markus Dreger gegenüber den WN : „Wahrscheinlich am Dienstag fangen wir damit an.“ Er rechnet damit, dass zum Ende der Woche vom alten Jägerhof nichts mehr steht, der gesamte „Altbestand am Boden liegt“. Das Abfahren des Schutts werde noch mindestens eine weitere Woche brauchen.

Laut Dreger sind die im vergangenen Jahr im Gemeinderat vorgestellten Pläne für den Neubau immer noch aktuell. Allerdings sei noch nicht klar, ob im Erdgeschoss eine Gastronomie oder doch, wie ursprünglich geplant, Gewerbe einzieht. Auch sei noch nicht endgültig entschieden, ob das Konzept für ein Boardinghaus umgesetzt werde oder doch nur ausschließlich Mietwohnungen entstehen. Und da noch Genehmigungen ausstünden, könne er auch nicht sagen, wann seine Mannschaft mit den Neubau beginnt. „Vielleicht schon bald, aber spätestes im Sommer“, so seine vage Progose.

Nicht betroffen von den Unwägbarkeiten ist nach Dregers Darstellung der Zeitplan für die Errichtung der Gebäude in der Grundstücksmitte. Die Arbeiten sollen möglichst zügig in Angriff genommen werden. Was die Vermarktung betrifft, könne er sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Für jede der zum Verkauf stehenden Wohnungen gebe es bereits Interessenten.

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