Explosion in Lienen
Feuerwehr trauert um ihren toten Kameraden - Verletzten geht es gut

Lienen -

Nach der Explosion in Lienen, bei der ein 19-jähriger Feuerwehrmann ums Leben gekommen ist, hat die Feuerwehr in den sozialen Netzwerken einen Nachruf veröffentlicht. Der Chef der Feuerwehr hat zudem die Verletzten in den Krankenhäusern in Osnabrück und Münster besucht.

Dienstag, 11.02.2020, 06:55 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 18:46 Uhr
Explosion in Lienen: Feuerwehr trauert um ihren toten Kameraden - Verletzten geht es gut
Trauer in Lienen: Vor dem Haus, in dem ein junger Feuerwehrmann beim Einsatz ums Leben kam, sind Kerzen angezündet und Blumen abgestellt. Foto: Michael Schwakenberg

In den Sozialen Medien hat die Wehr einen Nachruf für ihr verstorbenes Mitglied veröffentlicht. In dem heißt es: „In tiefer Betroffenheit und Trauer fällt es uns gerade schwer zu begreifen, dass nach diesem Einsatz ein Platz in unserer Mitte leer bleibt. (...) Auch Stunden und Tage nach diesem Unglück macht es uns sprachlos, diesen Verlust zu begreifen. Mit gerade einmal 19 Jahren ist Stefan viel zu früh von uns gegangen. Wir sind 170 Frauen und Männer, aber die Lücke, die jetzt in unserer Reihe klafft, ist unbeschreiblich groß.

Mit Stefan verlieren wir einen hoch engagierten Kameraden und Freund, für den die Feuerwehr stets das Größte war. Nach seiner Zeit in der Jugendfeuerwehr hatte Stefan sich hervorragend in die Einsatzabteilung eingelebt und war bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bot, mit Feuereifer dabei. Sein Engagement war beispielhaft, sein Einsatz selbstlos und seine Ziele wohl noch lange nicht erreicht. Stefan hat für die Feuerwehr gelebt und wir werden ihn niemals vergessen. Stefan, wir vermissen Dich!“

Explosion in Lienener Wohnhaus

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Weiter heißt es, dass „unzählige Beileidsbekundungen aus dem gesamten Bundesgebiet“ die Lienener Feuerwehr erreicht hätten.

Das Erlebte aufarbeiten

Feuerwehrchef Eckhard Ehmann hat sich am Montagnachmittag auf den Weg zu den Verletzten gemacht, die in Krankenhäusern in Münster und Osnabrück behandelt werden. Körperlich gehe es ihnen entsprechend gut, war sein Kenntnisstand am Mittag.

Gedenkgottestdienst am Mittwochabend

Evangelische und katholische Kirchengemeinde laden am Mittwochabend zu einem Gedenkgottesdienst ein. Beginn ist um 19 Uhr in der evangelischen Kirche. Gestalten werden den Gottesdienst Pfarrerin Miriam Seidel und Pastoralreferent Norbert Brockmann. Sie betonen, dass es sich bei dem Gottesdienst um ein Angebot an alle Lienener handelt.

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Er berichtete auch, dass sich am Sonntag schon im Vorfeld von Sturmtief „Sabine“ zahlreiche Kameraden im Feuerwehrhaus eingefunden hätten. Er habe es als positiv empfunden, dass die Mitglieder versuchten, gemeinsam in Gesprächen das Erlebte zu aufzuarbeiten.

Am späten Abend und in der Nacht zu Montag wurde die Wehr zu fünf Einsätzen wegen umgestürzter Bäume gerufen. Am Montagabend kam die gesamte Wehr erneut im Lienener Feuerwehrhaus zusammen.

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