Ermittlungen zur Gasexplosion dauern an
Appell an Bevölkerung: „Bitte keine Spekulationen“

Lienen -

Nach der schweren Gasexplosion in einem Haus in Lienen, bei der ein Feuerwehrmann getötet und mehrer Kameraden verletzt wurden, dauern die Ermittlungen an. Bürgermeister Arne Strietelmeier hat unterdessen in einer Stellungnahme auch Diskussionen in sozialen Netzwerken thematisiert.

Donnerstag, 13.02.2020, 13:20 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 14:11 Uhr
Bürgermeister Arne Srietelmeier vor dem Unglückshaus im Gespräch mit Beamten der Polizei.
Bürgermeister Arne Srietelmeier vor dem Unglückshaus im Gespräch mit Beamten der Polizei.

THW und Spurensicherung sind vor Ort am Diekesdamm weiter im Einsatz. Wie lange noch, das vermochte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt aus Münster nicht zu sagen: „Die Spezialisten werden sich die Zeit nehmen, die sie brauchen.“

Zu Hinweisen, dass die im Keller gefundene Gasflasche aufgedreht gewesen sei und sich in ihrer Nähe eine brennende Kerze befunden habe, äußerte sich Botzenhardt auf WN-Anfrage nicht. Zum Gerücht, dass Bewohner des Hauses schon einige Tage vor dem Unglück Gasgeruch festgestellt hätten, sagte er: „Das hat sich nach den bisherigen Vernehmungen für uns nicht bestätigt.“

Unterdessen hat die Gemeinde auf der Startseite ihres Internetauftritts eine Stellungnahme von Bürgermeister Arne Strietelmeier zu den Geschehnissen veröffentlicht.

Explosion in Lienener Wohnhaus

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Spekulationen erschweren die Verarbeitung

„Wir sind in tiefer Trauer über das Geschehene und in Gedanken bei der Familie und den Kameradinnen und Kameraden von Stefan. Um das Geschehen verarbeiten zu können, ist es auch für alle wichtig, die Ursache zu erkennen und diese zu begreifen“, schreibt Strietelmeier. Er bittet darum, von Spekulationen über die mögliche Ursache abzusehen und nicht in den sozialen Medien darüber zu diskutieren.

Die Konfrontation mit Spekulationen und immer neuen Informationen erschwerten es der Familie des verstorbenen Feuerwehrmannes und den Mitgliedern der Feuerwehr, das Geschehen zu verarbeiten.

„Großer Respekt vor beispiellosem Verhalten“

Mit Blick auf die Einsätze als Folge von Sturmtief „Sabine“, zu denen die Wehr nur einen Tag nach dem Unglück ausgerückt ist, äußert Strietelmeier „großen Respekt vor diesem beispiellosen Verhalten und dem Pflichtbewusstsein der Kameradinnen und Kameraden“.

Als Ausdruck der Anteilnahme sind vor dem Unglückshaus weitere Kerzen und Blumen abgestellt worden.

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