Baustelle Maria Frieden
Ende Mai soll alles fertig sein

Lienen -

Im neue Pfarrheim Maria Frieden herrscht emsigen Treiben. Sanitär- und Elektroinstallateure sowie Putzer sind im Einsatz. In der Kirche nebenan geht es ebenfalls voran.

Freitag, 21.02.2020, 18:05 Uhr aktualisiert: 23.02.2020, 17:10 Uhr
Kirche und Pfarrheim Maria Frieden sind eine Baustelle.
Kirche und Pfarrheim Maria Frieden sind eine Baustelle. Foto: SW Lienen

Ungemütlich sieht es in der Kirche Maria Frieden aus. Die Bänke sind verschwunden. In den Querschiffen stehen Baumaterialien, der Chorraum ist zum Schutz des Interieurs wie Altar und Tabernakel abgetrennt. Kaum vorstellbar, dass in gut drei Monaten alles in frischem Glanz erstrahlen soll. Zumal es nebenan im neuen Pfarrheim vor dem einstigen Hauptportal nicht besser aussieht. Aber wenn eine Kolonne Putzer am Werk ist, dann bleibt das nicht aus.

Doch der Zeitplan steht und an ihm wir auch nicht gerüttelt, betont Franz-Josef Konermann vom Kirchenvorstand der katholischen Pfarrgemeinde Seliger Niels Stensen: „Es bleibt dabei, dass das gesamte Vorhaben Ende Mai/Anfang Juni fertiggestellt sein soll.“ Dann bleibe noch ein vierwöchigen Puffer bis zur geplanten Einweihung Ende Juni.

Im Moment läuft auf der Baustelle einiges parallel: Neben dem Verputzen werden Elektro- und Sanitärarbeiten durchgeführt. Und wie es aussieht, kann der gesteckte Kostenrahmen von 1,125 Millionen Euro eingehalten werden. „Das haben die Ausschreibungen jedenfalls so ergeben“, sagt Konermann. Alle vier Wochen tage der Bauausschuss, um Entscheidungen zu treffen, sofern das erforderlich ist.

Der Plan für das neue Pfarrheim inklusive Sanierungskonzept für die Kirche stammt von Architekt Christoph Achterkamp aus Rheine. Insgesamt soll die Kirche heller und freundlicher werden, die neue Orgelbühne deutlich mehr Platz bieten. Von außen setzt sich der Neubau durch den hellen Kalksandstein mit der grauen Fuge noch unschön von der Kirche ab. „Das sieht jetzt etwas kühl aus, wird aber weiß gestrichen“, erläutert Achterkamp. Kirche und Pfarrheim würden dadurch auch optisch zu einer harmonischen Einheit.

In den ursprünglichen Planungen war vorgesehen, dass das alte Pfarrhaus, in dem zurzeit Pastoralreferent Norbert Brockmann mit seiner Familie wohnt, auf Dauer nicht erhalten bleibt und sich das Kirchenareal zur Hauptstraße hin öffnet. „Es ist aber nicht vorgesehen, dieses Gebäude zeitnah abzureißen“, sagte Konermann im WN-Gespräch.

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