Konfirmanden helfen beim AWO-Umzug
Zusammenrücken im Gemeindehaus

Lienen -

Dass die AWO jetzt im evangelischen Gemeindehaus ein neues Domizil hat, hat sie auch 18 Konfirmanden und deren Teamern zu verdanken. Die packten beim Umzug tatkräftig mit an.

Montag, 09.03.2020, 16:27 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 18:06 Uhr
18 Jugendliche und ihre Teamer der evangelischen Kirchengemeinde packten beim AWO-Umzug fleißig mit an.
18 Jugendliche und ihre Teamer der evangelischen Kirchengemeinde packten beim AWO-Umzug fleißig mit an. Foto: Annika Kipp

Nach der Explosion am 8. Februar ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf der Suche nach einem Übergangsdomizil bei der evangelischen Kirchengemeinde im wahrsten Sinne des Wortes offene Türen eingerannt. Das war für den Verband ein erster wichtiger Schritt, um das wöchentliche Programm mit seinen verschiedenen Angeboten weiterführen zu können.

Beim zweiten Schritt, nämlich die Räumlichkeiten im evangelischen Gemeindehaus für den Interims-AWO-Treff herzurichten und den Umzug zu bewerkstelligen, haben dann Konfirmanden und Konfirmandinnen sowie einige Teamer der evangelischen Jugend Lienen geholfen.

Nach einem gemeinsamen Planungsfrühstück packten alle kräftig mit an: Tische wurden geschleppt, Stühle getestet und farbenfrohe Plakate gestaltet. Einige Konfirmandinnen schwärmten ins Dorf aus, um Spenden für die AWO zu sammeln oder Blumenschmuck für die Tische zu besorgen.

Einige Bilder von alten Ansichten des Dorfkerns, die gerettet werden konnten, wurden aufgehängt – und allen rätselten eifrig, wo die Motive heute im Dorf zu finden sind, heißt es im Pressebericht zu der Aktion.

„Alle Helferinnen und Helfer hatten viel Spaß an diesem Tag, eine tolle Aktion“, resümiert Annika Kipp , Jugendreferentin im Kirchenkreis Tecklenburg und zuständig für die Kirchengemeinden Lienen, Kattenvenne, Ladbergen und für das Jugendbüro Lienen.

Sabrina Kramer, Vorsitzende der AWO Lienen, ist erleichtert, über die unkomplizierte Hilfe: „Wir alle sind überwältigt vom schnellen Hilfsangebot der evangelischen Kirchengemeinde.“

Für Dr. Edgar Klinger, Vorsitzender des Presbyteriums, eine Selbstverständlichkeit: „Uns ist daran gelegen, dass ein funktionierendes Angebot für Seniorinnen und Senioren in Lienen erhalten bleibt.“

Annika Kipp war am Tag der Aktion ziemlich überrascht, dass so viele Konfirmanden und Teamer der formlosen Einladung gefolgt waren: „Es ist wichtig, jungen Menschen in solch einer Situation die Möglichkeit zum Handeln zu bieten und nicht nur stumm zusehen zu müssen.“

Die Konfirmanden gestalteten Schilder mit extra großer Schrift, damit die Senioren die Räumlichkeiten auch finden. Für die Familienangebote und Veranstaltungen mit Kindern stehen der AWO zusätzlich die Räumlichkeiten des Jugendkellers zur Verfügung.

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