Wegen Corona: Öffentliches Leben kommt zum Erliegen
Alle Sportstätten dicht

Lienen/Kattenvenne -

Die kommunalen Sportstätten in Lienen und Kattenvenne, das Hallenfreibad eingeschlossen, bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Freitag, 13.03.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 15.03.2020, 14:38 Uhr
Das Hallenbad ist ab sofort und für mindestens zwei Wochen für den Schwimmbetrieb geschlossen.
Das Hallenbad ist ab sofort und für mindestens zwei Wochen für den Schwimmbetrieb geschlossen. Foto: msc

Wegen der Corona-Gefahr hat die Verwaltungsspitze gestern Morgen beschlossen, das die Sportstätten der Gemeinde bis auf Weiteres geschlossen bleiben. „Das gilt in erster Linie für das Sportzentrum am Postdamm und für die beiden Sporthallen“, teilte Bürgermeister Arne Strietelmeier am Mittag der WN-Redaktion mit.

Wann die Schließung wieder aufgehoben wird, dazu konnte er nichts sagen. Ende März/Anfang April werde man in dieser Angelegenheit erneut beraten. Bis dahin ist sowohl Schulen auch als Vereinen die Nutzung untersagt. Es sei nicht auszuschließen, dass diese vorbeugende Maßnahme bis Ende April fortgesetzt werde.

Selbiges gilt für das Lienener Hallenfreibad. Das verkündete Tilo Frömmel , Betriebsleiter der Bäder und Wasser GmbH, gestern Nachmittag. „Wegen des Chlorwassers und der chlorhaltigen Luft ist die Ansteckungsgefahr im Bad zwar eher gering, aber für die Umkleiden oder den Eingangsbereich gilt das natürlich nicht“, sagte Frömmel.

Mit dem Ziel, die Coronavirus-Verbreitung einzudämmen und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten, ruft Strietelmeier die Bürger dazu auf, sich auf „absolut notwendige und dringliche Besuche in der Gemeindeverwaltung zu beschränken“. Alternativ solle man auf den Online- und Telefonweg ausweichen, um Anliegen zu klären oder Terminvereinbarungen vorzunehmen. Diese Vorsichtsmaßnahmen empfiehlt der Bürgermeister auch für alle anderen Bereiche des öffentlichen Lebens. Einzahlungen bei der Gemeindekasse und dem Einwohnermeldeamt würden bis auf Weiteres aus Vorsichtsgründen nur noch bargeldlos vorgenommen.

Für die Mitarbeiter des Hallenfreibades bedeutet die Schließung übrigens nicht, dass sie jetzt zu Hause bleiben können. „Wir werden die Zeit nutzen, um Reinigungs-, Wartungs- und Auswinterungsarbeiten vorzunehmen“, kündigt Frömmel an.

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