Spendenaktion bei Schwarz-Weiß Lienen
Hilfe für Familien in Bangladesh

Lienen -

Für notleidende Familien in Bangladesh haben Fußballer von Schwarz-Weiß Lienen Spenden gesammelt. Die persönlichen Schicksale aus der Heimat des Spielers Nadim Islam haben die Sportler besonders berührt.

Mittwoch, 10.06.2020, 21:06 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 17:36 Uhr
Für die Unterstützung der Fußballabteilung des Vereins Schwarz-Weiß Lienen haben sich die Empfänger des Spendengeldes mit einem Foto bedankt.
Für die Unterstützung der Fußballabteilung des Vereins Schwarz-Weiß Lienen haben sich die Empfänger des Spendengeldes mit einem Foto bedankt. Foto: Schwarz-Weiß Lienen

Die Fußballabteilung von Schwarz-Weiß Lienen hat 700 Euro für notleidende Familien in Bangladesh gesammelt. Es ist dem Sportverein ein besonderes Anliegen, auch weil Nadim Islam der Sohn von Ruhel Islam, dem Initiator der Hilfsaktion, in der E-Jugend bei Schwarz-Weiß Lienen Fußball spielt. „Als Benny mich anrief und die Idee für eine Spendenaktion hatte, war für es mich als Fußballabteilungsleiter keine Frage, hier etwas in die Wege zu leiten“, wird Joachim Lunow in einer Pressemitteilung zitiert.

Soziales Engagement

Benny Moore, als Trainer von Nadim in der E 2-Jugend, zeigte dabei sein besonderes soziales Engagement, welches er insbesondere bei der Mannschaftsarbeit mit vielen Migrantenkindern unter Beweis stellt. Hervorgetan bei der Spendenaktion haben sich die erste Herrenmannschaft, die Turnabteilung unter Leitung von Heidi Uphof, die zweite Herrenmannschaft und viele Einzelspender, teilt der Verein weiter mit. Bei einem abendlichen Termin wurde das Geld an Ruhel Islam übergeben. Der es gleich per Nachweis am nächsten Tag in seine Heimat überwiesen hat.

Ergriffen

„Sehr ergriffen und beeindruckt war ich von dem langen Gespräch mit Nadims Vater. Er berichtete sehr anschaulich über persönliche Schicksale aus seiner Heimat. Das macht schon sehr betroffen, wenn man von dem Elend, welches dort herrscht aus erster Hand hört,“ sagt der Leiter der Fußballabteilung. Der Sportverein will sich auch weiterhin für diese Sache engagieren, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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