Flüchtlingshilfe wagt Neustart unter Hygieneregeln
Fundus öffnet heute wieder seine Türen

Lienen -

Die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingshilfe freuen sich: Der Fundus öffnet wieder seine Türen.

Donnerstag, 18.06.2020, 05:07 Uhr aktualisiert: 18.06.2020, 16:58 Uhr
Nach der corona-bedingten Zwangspause öffnet die Flüchtlingshilfe heute wieder ihren Fundus.
Nach der corona-bedingten Zwangspause öffnet die Flüchtlingshilfe heute wieder ihren Fundus. Foto: privat

Ab heute besteht die Möglichkeit für alle Lienener, nach der langen Zeit der Corona-bedingten Schließung wieder zu stöbern und sich kostengünstig mit aktueller Sommermode für Groß und Klein einzukleiden. Von 16 bis 18.30 Uhr findet eine Sonderaktion in den Räumen der Begegnungsstätte „Kleine AWO “, Hauptstraße 30, statt. Darauf weist die Flüchtlingshilfe in einer Pressemitteilung hin.

Die verantwortlichen ehrenamtlichen Helfer haben sich entschlossen, alle Textilien in die Räume zu schaffen, um dort das Angebot zu präsentieren und vorerst an den kommenden zwei Donnerstagen gegen Spenden abzugeben. Die Verlängerung der Öffnungszeiten bis in die späten Nachmittagsstunden soll allen Berufstätigen die Möglichkeit bieten, sowohl den Kleiderbedarf, als auch die fehlenden sozialen Kontakte nach der Lockerung der Auflagen geordnet wieder anlaufen zu lassen. Die Zuwanderer und Helfer freuen sich nach eigenen Angaben darauf – mit dem nötigen Abstand und Respektierung der Gegebenheiten – Begegnungen zuzulassen.

Die vorübergehende Verlegung der Ausstellungsfläche bietet sich laut Bericht an, da die Abstandsregelungen und die Hygienevorschriften dort auf jeden Fall eingehalten werden können. Es wird darauf geachtet, dass Desinfektionsmittel bereit stehen, ständig gelüftet wird und maximal drei Personen mit Mund-Nasenschutz im Raum sind. Zudem gibt es eine „Einbahnstraßen-Regelung“ im Raum, an die Kunden wird appelliert, schon vor der Tür 1,5 Meter Abstand zueinander zu wahren.

Die Helfer und Neulienener haben sich kräftig ins Zeug gelegt, um einen Wiedereinstieg zu finden und hoffen auf regen Zulauf, schreibt die Flüchtlingshilfe.

Eine Annahme von Kleidung ist unter den momentanen Gegebenheit nicht vorgesehen. Darauf wird in der Pressemitteilung ausdrücklich hingewiesen.

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