Verkehrssituation an der B 475
„Nur in Kattenvenne gibt‘s keinen Radweg“

Lienen-Kattenvenne -

Dass ausgerechnet im Bereich Kattenvenne kein Radweg an der Bundesstraße 475 vorhanden ist, ärgert die Lienener Christdemokraten. Sie haben jetzt der heimischen Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek die Problematik vor Ort erläutert.

Freitag, 17.07.2020, 17:22 Uhr aktualisiert: 19.07.2020, 15:00 Uhr
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis Steinfurt III, ließ sich von ihren Parteifreunden der Lienener CDU über die Verkehrssituation an der B 475 informieren.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis Steinfurt III, ließ sich von ihren Parteifreunden der Lienener CDU über die Verkehrssituation an der B 475 informieren. Foto: CDU

Die Bundesstraße 475 ist im Bereich Kattenvenne bis zur Landesgrenze in Glandorf-Averferden ein Unfallschwerpunkt, schreibt die Lienener CDU . Dennoch gebe es laut Straßen.NRW bisher keine Bestrebungen, die Strecke zu entschärfen und den Radweg durchgängig weiter zu führen. Ein Umstand, mit dem sich die Christdemokraten nicht abfinden wollen.

„Dies ist der einzige Streckenabschnitt auf der ganzen Strecke zwischen Rheine und Soest, der nicht ausgebaut ist und damit auch keinen Radweg hat“, erläuterte Gerhard Schomberg (CDU) beim Ortstermin mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek . „Wir haben schon mehrmals das Thema im Rat auf die Tagesordnung gehoben, aber es geht nicht weiter“, monierte auch Fraktionsvorsitzender Michael Stehr. Man wisse, dass diese Projekte an der Kreis- und Landesgrenze zu Niedersachsen schwierig durchzusetzen seien, erklärte CDU-Kreistagskandidat Andreas Effing. Andererseits werbe der Kreis aber mit seiner „Fahrradfreundlichkeit“. Dass es mit „Fahrradfreundlichkeit“ und Sicherheit an dieser Stelle nicht weit ist, stellte die Bundesbildungsministerin schnell fest, da sie vor lauter Verkehr ihr eigenes Wort am Straßenrand kaum verstehen konnte. „Wir haben bereits in der Vergangenheit oft festgestellt, dass es wichtig ist, Verkehrsprojekte zu planen, auch wenn man noch keine feste Zusage hat“, erläuterte die Bundespolitikerin.

Allzu oft sei es passiert, dass anvisierte Projekte kurzfristig zurückgestellt werden mussten und es sich dann bezahlt mache, wenn an anderer Stelle fertige Pläne für einen Ausbau aus der Schublade gezogen werden können, riet sie den Kommunalpolitikern, dieses Thema weiter zu verfolgen.

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