CDU-Ratsfraktion trifft sich zum ersten Mal virtuell zur Klausurtagung
Schwieriger, aber machbar

Lienen -

Die Lienener CDU-Fraktion meisterte ihre Klausurtagung im virtuellen Raum. Wie die Fraktion in einer Pressemitteilung schreibt, haben die Politiker sich an zwei Abenden „getroffen“, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und das gerade begonnene Jahr zu planen.

Mittwoch, 27.01.2021, 18:35 Uhr aktualisiert: 27.01.2021, 18:40 Uhr
Bei der Klausurtagung der Lienener CDU-Fraktion saßen die Politiker an zwei Abenden in Videokonferenzen zusammen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Bei der Klausurtagung der Lienener CDU-Fraktion saßen die Politiker an zwei Abenden in Videokonferenzen zusammen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Foto: CDU

Wer Versammlungen durchführen möchte, weicht während der Corona-Pandemie inzwischen immer häufiger auf Videokonferenzen aus. Auch die Lienener CDU-Fraktion meisterte ihre Klausurtagung im virtuellen Raum. Wie die Fraktion in einer Pressemitteilung schreibt, haben die Politiker sich an zwei Abenden „getroffen“, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und das gerade begonnene Jahr zu planen.

Wesentliche Themen waren die Nachbereitung des Wahlkampfes und die Festlegung der Ziele der Fraktion für die kommenden Monate. Im Wahlkampf hatten viele Bürger Wünsche an die Kandidaten der CDU herangetragen, die gesammelt und systematisch in einer Tabelle aufgelistet wurden. Dabei ging es um Querungshilfen an neuralgischen Punkten, um die Entwicklung der Ortskerne, den Bau von Radwegen, um zusätzliche Öffnungszeiten für Grünabfallabgabe, um Verkehrsberuhigung, die Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten, die Beseitigung von Mängeln an der Infrastruktur und vieles mehr.

Die Wunschliste wurde in Arbeitspakete aufgeteilt und wird systematisch durch die Fraktionsmitglieder abgearbeitet. So werden Anträge formuliert und der Verwaltung zur Beratung in den Gremien übersandt. Weiter beschloss die Fraktion, so bald es wieder möglich ist, die Problempunkte auf einer gemeinsamen Radtour zu besichtigen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Einiges sei schon angestoßen worden, heißt es weiter in dem Schreiben. So sei in der jüngsten Ratssitzung ein Antrag der CDU aus dem Frühjahr 2020 zum Thema „Erneuter Anlauf für einen Radweg in Holperdorp“ mit Mehrheit angenommen worden. Auch die Bitte nach einem Öffnungsfenster der Grünabfallsammelstelle vom Sommer liege bereits bei der Verwaltung.

Weiter möchte die CDU einen weitgehend vorfahrtsberechtigten Radweg von Lienen nach Lengerich parallel zur Landstraße über die vorhandenen Wirtschaftswege anlegen lassen. Auch für den mehrfach geäußerten Wunsch nach einem Radweg von Lienen nach Kattenvenne möchte sie sich einsetzen.

Die Fortführung der Ortsentlastungsstraße war ebenfalls Thema in der Videokonferenz. „Ich glaube“, so Fraktionssprecher Michael Stehr, „hier ziehen alle Fraktionen im Lienener Rat am selben Strang“. Weiter im Auge behalten wird die CDU das Thema „Ausbau der B 475 mit Radweg“. „Wir hoffen, dass es dort vorangeht, nachdem sich der NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst schriftlich geäußert hat (WN berichteten)“, wird Gerhard Schomberg zitiert. „Die vielen Vorschläge der Bürger, die wir im Wahlkampf erhalten haben, helfen uns, die Dinge in unserer Gemeinde voranzubringen“, so der Vorsitzende der Ortsunion.

Zufrieden zeigt sich die CDU mit der jüngsten Entwicklung von Bebauungsmöglichkeiten. Mit dem Baugebiet „Nördlich Schwarzer Weg“ in Kattenvenne und dem in Planung befindlichen Baugebiet am Südwestrand in Lienen sieht sie ihre lange geäußerten Wünsche nach Bauplätzen auf gutem Weg. Sich auf dem Erreichtem ausruhen, möchte sie nicht. Sie fordert, für die Zukunft weiterzuentwickeln.

Zu den einzelnen Punkten wird die CDU auf ihrer Internetseite (www.cdu-lienen.de) und ihrer Facebook–Seite sukzessive berichten. „Kommunalpolitik im Lockdown ist schwierig, aber machbar“, heiß es am Ende der Videokonferenz. Die online gesammelten Erfahrungen würden allen auch nach Corona zugute kommen, waren sie sich einig.

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