72 Erstklässler an den Grundschulen angemeldet
Zahl der i-Männchen wird deutlich steigen

Lienen/Kattenvenne -

Von den 72 Erstklässlern werden 25 in Kattenvenne die Schulbank drücken und 47 in Lienen. Demzufolge wird es in Kattenvenne eine erste Klasse und in Lienen zwei ersten Klassen geben.

Donnerstag, 11.02.2021, 19:17 Uhr aktualisiert: 11.02.2021, 19:20 Uhr
Laut Prognose
Laut Prognose Foto: Lienen

Zwei Drittel Lienen, ein Drittel Kattenvenne. Bei dieser Verteilung bleibt es auch im kommenden Schuljahr, wenn von den Eingangsklassen der beiden Grundschulen die Rede ist. Nach dem Anmeldeverfahren vom November vergangenen Jahres steht fest: Von den 72 Erstklässlern werden 25 in Kattenvenne die Schulbank drücken und 47 in Lienen. Demzufolge wird es in Kattenvenne eine erste Klasse und in Lienen zwei ersten Klassen geben, bestätigte Christian Brüger , zuständiger Fachberneichsleiter in der Gemeindeverwaltung, gestern auf Anfrage der WN .

Bei der ersten Digital-Sitzung eines Lienener Gemeindegremiums überhaupt wurde der Ausschuss für Schule und Bildung am Montagabend in einer Videokonferenz über die Zahlen informiert. „Die Premiere ist prima gelaufen“, fiel Brügers Fazit positiv aus. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Ausschussvorsitzenden Alexander Kühne. Allerdings: Entscheiden durfte der Ausschuss nichts. Diese Befugnis wurde auf den Haupt- und Finanzausschuss übertragen, der am 8. März tagt – als Präsenzveranstaltung.

Zurück zu dem Schülerzahlen: „Interessant wird es in den kommenden Jahren“, richtet Brüger den Blick nach vorn und verweist auf die Statistik mit den Geburtenzahlen. Angesichts von 104 i-Männchen im Einschulungsjahrgang 2025/26 sei nicht auszuschließen, dass die Grundschule Lienen drei und die Grundschule Kattenvenne zwei Eingangsklassen einrichten werde.

Interessant wird es in den kommenden Jahren.

Christian Brüger

Abzuwarten bleibt in diesem Zusammenhang, wie viele Eltern sich für die Waldorfschule oder eine weitere Alternative entscheiden. Andersherum kommt es vor, dass Kinder aus Nachbarkommunen in Lienen oder Kattenvenne angemeldet werden, wenn die Schule dort für sie am verkehrsgünstigsten liegt.

Neben den Schulanmeldungen ging es auch um die Übermittagbetreuung und den Offenen Ganztags. Für die Übermittagbetreuung in Lienen wurde beschlossen, dass die Zehner-Karte zukünftig nicht mehr angeboten werden soll. „Das hat die Planung der Betreuung manchmal erschwert“, erläuterte Brüger auf Nachfrage der WN. Auch soll eine Kapazitäts- beziehungsweise Höchstgrenze festgelegt werden. Für den Fall, dass die Nachfrage über die Kapazitätsgrenze hinausgeht, soll ein Kriterienkatalog erarbeitet und in die Satzung aufgenommen werden, wonach entschieden wird, welches Kind im Zweifel den Zuschlag bekommt.

Für die Übermittagbetreuung in Kattenvenne wurden keine Änderungen dieser Art beschlossen.

Von derzeit insgesamt 298 Grundschülern nehmen in Lienen 55 und in Kattenvenne 33 am offenen Ganztag teil, was einer Quote von 31 Prozent entspricht. Für die Übermittagbetreuung sind in Lienen 36 Kinder (plus zwölf Tageskinder) und in Kattenvenne 35 Kinder angemeldet.

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