Fahrrad-Stellplätze am Bahnhof Kattenvenne
Bündnis will neues Konzept

Lienen-Kattenvenne -

Das Bündnis für Ökologie und Demokratie lehnt das Angebot an die Gemeinde, Fahrradabstellmöglichkeiten im Anbau des ehemaligen Bahnhofsgebäudes in Kattenvenne schaffen zu dürfen, ab. Zumindest in der vorliegenden Form und zu den vorliegenden Kosten. Das geht aus einem Antrag der Fraktion hervor, der auf der Tagesordnung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses steht, der am Montag, 15. März, ab 18 Uhr tagt ab.

Mittwoch, 10.03.2021, 18:10 Uhr aktualisiert: 11.03.2021, 16:56 Uhr
Nach Ansicht der Bündnisses sind die Abstellmöglichkeiten nach Art und Umfang nicht mehr zeitgemäß.
Nach Ansicht der Bündnisses sind die Abstellmöglichkeiten nach Art und Umfang nicht mehr zeitgemäß. Foto: msc

Die Verwaltung solle stattdessen beauftragt werden, „den Bedarf an Fahrradabstellplätzen am Bahnhof Kattenvenne zu ermitteln und – möglichst gemeinsam mit engagierten Bürgern – konkrete Konzepte für die Schaffung zeitgemäßer Fahrradabstellanlagen entwickeln und diese dem Rat darzustellen“. Die Fahrradabstellanlagen sollen sowohl Möglichkeiten zum Anschließen wie auch Einschließen von Fahrrädern umfassen.

Zur Begründung heißt es, dass es sich bei den Fahrradstellplätzen am Bahnhof Kattenvenne um eine Anlage handelt, die vor gut 20 Jahren geplant und realisiert worden ist. Durch einzelne Erweiterungen seien zwar zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen worden, diese entsprächen aber hinsichtlich Art und Umfang nicht den heutigen Anforderungen. Ziel müsse es sein, den Bahnhof attraktiver zu gestalten. Dazu gehöre auch, die Nutzung des Rades für Fahrten zum Zug durch moderne, sichere Fahrradabstellanlagen zu fördern.

Die jetzt in Aussicht stehende Fläche stelle kaum eine Verbesserung gegenüber dem Fahrradkäfig dar und sei mit hohen Kosten verbunden.

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