Lotte
Am Kreisel geht es wieder rund

Montag, 17.09.2007, 14:09 Uhr

-gre- Lotte. Es geht langsam wieder rund bei den Planungen für die Kreiselgestaltung am Alt-Lotter Botterbusch. Ein Arbeitskreis fand sich, der die Gestaltung vorantreibt und sich bemüht, die Kosten der Gestaltung für die Gemeinde mithilfe möglichst vieler Sponsoren so gering wie möglich zu halten.

Danach sah es nach der Sitzung des Ortsmarketingkreises im August noch nicht aus. Die Gruppe konnten sich für keinen der rund 30 eingereichten Vorschläge erwärmen.

Dass es sich gelohnt hat, für den Ortskreisel einen namhaften Eurobetrag zu investieren, betonte unter anderen Thomas Giebel . Hingegen bekräftigten er, Thomas Engel und Thomas Baumann ihre Standpunkte, die einfache, weil kostengünstigste,Lösung umzusetzen: der Landesbetrieb bepflanzt den überdimensionalen Maulwurfshügel. Fertig.

Heyko Hollander sprach sich dagegen aus. Er erinnerte an die guten Erfahrungen, Gestaltungsideen zu sammeln, sich für eine zu entscheiden und dann die Kosten bei der Umsetzung so gering wie möglich zu halten.

Sein Vorschlag, erst den Landesbetrieb in Sachen Grün agieren zu lassen und später eine individuelle Gestaltung umzusetzen, fand wenig Zustimmung bei den Verwaltungsvertretern Bürgermeister Rainer Lammers, Bauamtsleiterin Astrid Hickmann und Umweltbeauftragte Kornelia Lauxtermann.

Mittlerweile ist voraussichtlich eine ganz andere Lösung in Sicht. Friedhelm Lange berichtete im Arbeitskreis von seinen Erfolg versprechenden Gesprächen mit bislang drei potenziellen Sponsoren. Die Ortsmarketinggruppe stimmte dafür, dass er sich um weitere Feinabstimmungen bemüht und dann berichtet.

Die Botterbuscher Kreiselinitiative tagte bereits zum ersten Mal. Bei dieser Sitzung waren auch Anlieger vom Botterbusch dabei: Jutta Jäger, Dirk Laumeyer und Wilfried Klausmeyer aus dem Schützenverein.

Die Gruppe war sich umgehend einig, dass Lange erneut als Sprecher fungiert. „Vorbehaltlich, dass alles reibungslos abläuft, könnte der Kreisel im Frühjahr 2008 fertig sein“, meinte Lange. Drei Förderer habe er bereits gefunden und sei sich mit dem Bürgermeister einig, den Alt-Lotter Unternehmen anzubieten, sich ebenfalls als Sponsor zu beteiligen. Nun sind die Ehrenamtlichen der Botterbuscher Kreiselinitiative gespannt auf die Resonanz.

Zudem diskutierte die Gruppe auch über eine Skulptur. Etwas Typisches und Ortsteilspezifisches für Lotte und Botterbusch sollte gefunden werden, schlug Lange vor. „Ich fände es schön, wenn ein Bezug zum Kreisel im Ort entstehen würde“, meinte Nicola Thieme-Hack.

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