Lotte
Geld für die Leuchten steht wohl 2008 im Etat

Mittwoch, 12.09.2007, 17:09 Uhr

-ahi- Lotte. Viele Straßenlampen in der Gemeinde Lotte sind marode: Die Leuchtengläser kaputt oder verschmutzt, die Fassungen korrodiert, die Masten schief oder verrostet. Mit ihrem Antrag, nicht mehr wie in der Vergangenheit nur im einzelnen Bedarfsfall zu reagieren, sondern die gesamte Straßenbeleuchtung einer regelmäßig alle vier Jahre durch Fachkräfte zu warten, rannte die SPD-Fraktion im Bau-und Wegeausschuss offene Türen ein.

Das Thema Straßenbeleuchtung der einzige echte Beratungspunkt. Wilhelm Dierksen begründete den SPD-Antrag damit, dass periodische Wartungsintervalle und der Austausch herkömmlicher gegen moderne, energiesparende Leuchtmittel langfristig kostengünstiger seien Die Stadt Löhne beispielsweise habe damit eine Kostenersparnis von rund 50 Prozent erzielt. Mit der Überprüfung durch eine Elektrofachkraft mindestens alle vier Jahre trage man zudem auch unter Sicherheitsaspekten allen technischen und gesetzlichen Regeln Rechnung.

Bauamtsleiterin Astrid Hickmann verwies darauf, dass im Bauhof bereits eine Elektrofachkraft eingestellt worden sei und die systematischen Erfassung und Untersuchung der Straßenlampen durch die Verwaltung laufe. Die Kosten für die auch von den anderen Fraktionen begrüßte periodische Wartung bezifferte sie auf rund 11 000 Euro im Jahr. Hinzu kämen für den einmaligen Austausch aller „abgängigen“ Leuchten etwa 30 000 Euro: „Jetzt muss die Politik entscheiden, ob sie die Mittel bereitstellen will.“ Das soll im Zuge der Etatberatungen geschehen, weshalb die SPD auf Abstimmung über ihren Antrag verzichtete.

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