Lotte
Heckenschutz Gefahrenquelle

Montag, 10.09.2007, 14:09 Uhr

-ahi- Lotte/ Wersen . Lose Spanndrähte , die herunterhängen oder wild um einen Laternenmast gewickelt sind, gelockerte Pfosten, die sich mühelos aus der Erde heben lassen und jederzeit umfallen können: So zeigt sich die Einfassung des neuen Spielplatzes an der Königsriehe im neuen Wohngebiet Gänsehügel in Wersen, vor allem zum Fußweg Richtung Friedhof hin.

„Das ist vor allem für kleinere Kinder total gefährlich“, machte Anwohner Andreas Pieper auf die problematische Situation aufmerksam. Die Anlieger hätten die Pfosten schon mehrfach selbst wieder eingesetzt und die die Drähte gestrafft. Aber offensichtlich vergeblich. „So ein Zaun an einem Kinderspielplatz geht gar nicht“, meint Pieper entschieden.

Es sei ja auch gar kein Zaun, sondern ein „Durchlaufschutz“ für die eigens auf Wunsch der Anlieger gepflanzte Hainbuchenhecke, erläuterte Lottes Bauamtsleiterin Astrid Hickmann . Pfähle und Drähte sollen die Pflanzen insbesondere während der Wachstumsphase davor schützen, niedergetrampelt zu werden: „Das ist gängige Praxis und rechtlich zulässig.“

Die Mitarbeiter des Bauhofes, so kündigte Hickmann an, würden in den nächsten Tagen die lockeren Pfähle wieder fest einrammen und die losen Drähte daran befestigen. Damit werde jedoch an den Ursachen der Schäden noch nichts geändert.

Vandalismus oder die Zerstörung aus Bequemlichkeit, um den Weg auf den Spielplatz abzukürzen, könnten Bauhof und Gemeinde nicht verhindern: „Hier sind die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern Respekt vor von der Allgemeinheit bezahlten Gegenständen beizubringen“, so Astrid Hickmann

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