Lotte
6:0 stimmt TuS-Tenniscracks froh

Donnerstag, 17.01.2008, 18:01 Uhr

Lotte . Mit einem 6:0 dürfen Tennisspieler zufrieden sein, denn besser geht nicht. Die Tennisabteilung des TuS Lotte wählte sich jetzt eine komplett neue Führung. In sechs Wahlgängen gab es dabei keinen Gegenkandidaten und auch keine Gegenstimme.

Selbstverständlich war dieser Ausgang nicht. Bei der internen Generalversammlung im November soll es dem Vernehmen nach hoch her gegangen sein, so dass gegen Mitternacht die Auflösung der Kerntruppe des TuS drohte.

Sämtliche Vorstandsmitglieder um Obmann Manfred Kinne traten zurück. Eine Neuwahl gelang während des internen Treffens im November allein bei Jugendwartin Conny März.

TuS-Vorsitzender Bruno Diesel, für den eine neuen Entwicklungen positiv begegnende Tennisführung von entscheidender Bedeutung ist, ließ die nächsten Wochen nicht untätig verstreichen. In dem 46-jährigen Volker Frank fand er einen neuen Obmann, der nun die Stimmen aller 40 anwesenden Mitglieder bekam und mit seinem Altersunterschied von 27 Jahren gegenüber Manfred Kinne den Generationswechsel symbolisiert.

Seine Stellvertreterin und zugleich Schriftführerin ist Beate Diesel, Ehefrau des Vorsitzenden und Geschäftsführerin des Gesamtvereins. In Nachfolge von Rudi Rikowski wurde Christoph Beier zum Sportwart gewählt, Sven Otto in Abwesenheit zu seinem Stellvertreter. Elfriede Klusmann gehört dem neuen Vorstand als Beisitzerin an und soll sich vor allem um das Klubheim kümmern. Komplettiert wird das Gremium von Sabine Kottmann, die Conny März vertritt.

Rudi Rikowski, der als einziger aus der alten Führungsriege zur offiziellem Verabschiedung gekommen war, sorgte für versöhnliche Töne: „Ich freue mich, dass wir heute einen Neuanfang gefunden haben, und ich werde alles unterstützen, was sinnvoll ist.“

Auf Anregung von Günter Westermann empfahl die Versammlung, Manfred Kinne zum Ehrenmitglied des TuS zu küren.

Als sinnvoll sehen die TuS-Tennisspieler die geplante Erweiterung des Klubheims um einen Umkleide- und Sanitärbereich an, für die Architekt Thomas Krekemeyer einen ersten Entwurf präsentierte. Rudi Rikowski regte an, in diese Planung bereits einen zusätzlichen späteren Anbau nach Norden einzubeziehen, da immer noch eine Heizungsanlage fehle.

In der Debatte darüber wurde deutlich, dass die neue Führungsriege das Modell eines Sportparks Lotte mit engen Verbindungen zwischen TuS, Sportfreunden, Schützenverein und Tennishalle verinnerlicht hat.

Zur Sprache kam auch die Idee Günter Westermanns, ein Tennisleistungszentrum im Sportpark zu etablieren.

Da Gemeinde und Sportfreunde bereits Zuschüsse zum Umkleidetrakt zugesagt haben, steht der als „erster Bauabschnitt“ jetzt aber auch an erster Stelle.

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