Lotte
Aktive Hilfe für Osteuropa

Donnerstag, 18.12.2008, 19:12 Uhr

Lotte . Polen, Weißrussland, Lettland – der Verein „Humanitäre Hilfe für osteuropäische Länder“ hat schon vielerorts Gutes bewirkt. Joachim Bastet aus Alt-Lotte unterstützt die Institution seit 20 Jahren. Am 19. April 2009 startet der nächste Hilfsgütertransport für ein Altenheim und ein Waisenhaus in Lettland.

Wenn Joachim Bastet von den Reisen berichtet, wird er nachdenklich: „Es ist kaum vorstellbar, wie alte Menschen und auch familienlose Kinder zum Teil in osteuropäischen Ländern leben.“

Stolz schwingt mit, wenn er davon erzählt, wie er eine Kinderklinik für Schwerstbehinderte in Brest mit aufbaute. Hilfreich für den Krankenpfleger Bastet und seine Mitstreiter waren und sind die Kontakte zu Ärzten und Fachhandel. Unverzichtbar ist das langjährige Wohlwollen der Sparda-Bank Münster in Lingen oder der Lidl-Stiftung in Westerkappeln.

Beachtliche 18 Transporte organisierte der Verein bereits. Der 19. ist in Vorbereitung. Einmal mehr stellt die Spedition Peters , deren Chef Klaus Peters höchst persönlich steuert, einen Lastzug und der Osnabrücker Futtermittelgroßhandel Wolf, dessen Chef Hermann Wolf oft mit von der Partie ist, einen Transporter für Betten, Rollstühle, Rollatoren und mehr.

Nach Lettland fahren die Helfer zum dritten Mal. Sie haben die positive Entwicklung des Seniorenheims mit angeschlossener Klink in Jürmala verfolgen können. Jüngst wurde für das Heim in dem Badeort am Rigaischen Meerbusen eine neue Küche eingerichtet. „Der Leiter ist ein sehr engagierter Mann, der nicht nur jeden Bewohner kennt, sondern auch viele gute Kontakte hat. Das hat das Altenheim sehr voran gebracht. Und doch fehlt es immer noch an vielen Stellen“, berichtet Joachim Bastet.

So hügelig die Dünenlandschaft, so schroff die Gegensätze besonders im Kurort Jürmala, in dem es Schwefelquellen gibt. Zu den nahe gehenden Eindrücken gehören auch die im Waisenhaus in Rezekne. Auf das Wiedersehen freuen sich alle. Des Weiteren wird der Verein im April Hilfsgüter zu einer Sozialstation in Riga bringen.

Acht Ehrenamtliche begleiten die Aktion. „Wir treffen uns im Grönegau; dann geht's los“, berichtet Joachim Bastet. Momentan sei der Verein gut ausgestattet mit Krankenhausbedarf, aber: „Was uns fehlt, ist Geld für Sprit.“ Rund 2500 Euro kostet die Tour. Um sie sicherzustellen werbe die „Humanitäre Hilfe für osteuropäische Länder“ nun Geld ein.

Wer den tristen Alltag der Heimbewohner ein wenig aufhellen möchte, den bittet Bastet, unter dem Stichwort „Hilfe für Jürmala“ zu spenden an die Sparda-Bank Münster in Lingen, Konto: 100775258, BLZ 40060560 oder an die OLB Lingen, Konto: 6046663831, BLZ 26620010. Eine Spendenquittung wird auf Wunsch ausgestellt.

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