Lotte
Der Regen war die Grenze

Montag, 05.09.2011, 15:09 Uhr

Lotte - Gute Laune bis zum Abbruch boten die Wasserspiele, zu denen am Sonntag das „Spiel ohne Grenzen“ rund ums Alt-Lotter Haus Hehwerth geriet. Nicht weil Wassermassen spielend zum Einsatz kamen, sondern, als hätten sich Schleusen geöffnet, von oben auf das Geschehen. Nach satten 21 Litern pro Quadratmeter und zwei Spielrunden waren alle mit dem vorzeitigen Aus einverstanden. Der SC Halen verteidigte seinen Titel. Gewonnen haben Lotter Behinderte und Bedürftige, für die der Erlös bestimmt ist.

Noch im Trockenen begrüßte Bruno Diesel, Vorsitzender des Ausrichters TuS Lotte, Zuschauer und Mannschaften. Sein Wunsch, dass das Wetter halten solle, blieb leider unerhört. Auch Bürgermeister Rainer Lammers war guter Dinge: „Ich freue mich, das Spiel mal wieder in Alt-Lotte zu eröffnen.“ Die fröhliche Delegation aus Lottes Partnerstadt Lys-lez-Lannoy skandierte: „Hipp, hipp!“ Spiele-Chef Günter Fischer erklärte die Regeln. Christian Kroll, Vize-Chef beim SV Büren, lobte die Disziplin der Lyser am Samstagabend: „Sie wollten schon um ein Uhr aus der Aura nach Hause.“ Der französische Spielleiter Guillaume Vandebitte sprach augenzwinkernd für seine neun Mitstreiter: „Wir wollen gewinnen und haben zu Hause natürlich viel dafür trainiert.“ Los ging es mit dem Eimertennis, bei dem ein Mitspieler den mit einer Pfanne geschlagenen Ball im Eimer auffangen musste. Die Teams gaben alles: Franzosen, SC Halen, Soldatenkameraden Wersen , die Löschzüge aus Wersen und Alt-Lotte, die Lotter Jugendwehr, der SV Büren 2010, Wersens Schützen mit zwei Gruppen und der TuS Lotte.

Nach der ersten Runde, setzte erbarmungslos 45-minütiger Regen ein. Profiteur war die Cafeteria der Lotter Landfrauen, die auch Torten von Wersens Heimatverein und Frauenhilfe vorhielten. Schlangen am leckeren Büfett ließen die Kasse erfreulich klingeln. Wieder draußen stand fest: Das Spiel „Abflussrohr“ fiel aus, weil die Boulebahn unter Wasser stand. Das Bogenschießen auf dem Pflaster zwischen Haus Hehwerth und Schuppen leiteten indes Manfred Kinne und Erwin Bauch für ambitionierte Kandidaten.

Anschließend beeindruckten die Rope Skipper des SC Halen mit Koordination und Schnelligkeit. Erneut kam dann der Wettbewerb regenbedingt ins Stocken. „Als wir gerade das Spiel Wasserschlange starten wollten, goss es schon wieder. Da sind dann die Zuschauer auseinandergespritzt, und wir haben das Ganze abgebrochen. Die Lose haben wir aber alle verkauft“, berichtete Günter Fischer.

Wacker durchgehalten, den guten Zweck im Sinn, haben auch alle anderen Unterstützer: Gemeindejugendring, Feuerwehr, DRK, Halener und Lotter Schützen, SC Halen, SV Büren 2010, Lotter Landfrauen und Soldatenkameraden, Motorradfreunde, Kunstkreis, Reservistenkameradschaft und Deutsch-Französischer Förderverein. Sie sind wohl im nächsten Jahr dabei egal, wie das Wetter wird.

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