Sommerkulturnacht des Kunstkreises Lotte
Lieder, Kunst, Gedichte und Theater

Lotte -

Laut war der Auftakt der Sommerkulturnacht des Kunstkreises Lotte. Die Osnabrücker Formation „Hoshidaiko“ brachte mit rhythmischen Trommelklängen den Rosengarten des Hotels Knüppe in Alt-Lotte zum Beben.

Montag, 08.07.2013, 11:07 Uhr

Das Taiko, eine Tradition japanischen Trommelns, habe seinen Ursprung in China und Korea, stellte Trommlerin Ute Conen die Kunstform vor. Etwas später habe sich Taiko dann auch in Japan verbreitet. Dass die Mitglieder der Formation selbst keine Japaner sind, beeinträchtigte dabei keineswegs die Authentizität ihres Auftritts. Mit vollem Körpereinsatz brachten sie die Instrumente zum Schwingen. Dass das vielleicht einen positiven Effekt auf das Wetter haben könnte, deutete Conen ebenfalls an.

Vielleicht hatte diesbezüglich aber auch Kunstkreis-Vorsitzender Claus Weidner seine Finger mit im Spiel. „Ich habe im Vorfeld eine Mail an die Mitglieder des Kunstkreises geschrieben; alle mögen schön brav sein, damit das Wetter schön wird. Wie Sie sehen, hat es funktioniert“, scherzte er bei der Begrüßung des Publikums auf den gut besetzten Plätzen im Rosengarten .

Im folgenden Programm wechselten sich musikalische Darbietungen mit Gedichtrezitationen und einem kleinen Theaterstück ab. Claudia von Kiedrowski sang, sich selbst auf der Gitarre begleitend, viele bekannte Lieder mit einem guten Schuss Sommerfrische. Den italienischen Klassiker „Nel blu dipinto di blu“, nach seinem Refrain auch unter „Volare“ bekannt, konnte jeder mitsummen.

Weidner hatte sowohl einige lyrische Leckerbissen als auch ein kleines Mitmach-Theaterstück in petto. Die zum Mitmachen aufgeforderten Zuschauer durften Elemente aus einer Waldszene darstellen: Eine alte knorrige Eiche, sich im Winde wiegende Bäume und ein junges Bächlein verlangten den Unvorbereiteten einiges an Darstellungsleistung ab.

Das Duo Gerhild Bitzer und Leonid Korrell kündigte eine musikalische Zugreise zwischen Deutschland und Russland an. Heraus kam dann so etwas wie ein musikalischer Pendelzug: Korrell, gebürtiger Russe und Liedermacher, und Bitzer als deutsche Musikerin präsentierten russische und deutsche Eigenkompositionen sowie bekannte Lieder.

Neben den akustischen Darbietungen konnten die Besucher auch im Garten ausgestellte Werke des Kunstkreises bewundern, Bratwürste vom Grill genießen oder an der Cocktailbar von Renate Bodi und Hildegard Brömlage wohlschmeckende Drinks kosten. Diese seien so gut angekommen, dass sie spontan aus den verbliebenen Zutaten einen eigenen Cocktail mit dem Namen „Fantasia“ kreiert hätten, erzählten die beiden Frauen. Ein gelungener Abend für die Seele und das Leibeswohl zugleich.

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