Ehrenamtliche zeigen Einsatz
Radweg an der Achmerstraße nimmt Form an

Lotte -

„Einen Großteil der Baumstümpfe haben wir bereits gerodet und bis jetzt rund 500 Kubikmeter Mutterboden abgefahren“, berichtete Ulrich Schwabe, Vorsitzender des Vereins Radwegeinitiative Halen-Wersen-Büren. Die Ehrenamtlichen sind ordentlich am Schuften.

Donnerstag, 21.04.2016, 17:04 Uhr

Auf rund 500 Meter Länge wird die Radwegetrasse entlang der Achmerstraße ausgekoffert, um den Untergrund für den Radweg herrichten zu können.
Auf rund 500 Meter Länge wird die Radwegetrasse entlang der Achmerstraße ausgekoffert, um den Untergrund für den Radweg herrichten zu können. Foto: Ursula Holtgrewe

Grob markiert ist das zweite Teilstück der Radwegetrasse entlang der Achmerstraße in Richtung Tennessee Mountain bereits. Beim jüngsten Arbeitseinsatz freute sich die Radwegeinitiative auch darüber, dass es mal nicht regnete.

„Einen Großteil der Baumstümpfe haben wir bereits gerodet und bis jetzt rund 500 Kubikmeter Mutterboden abgefahren“, berichtete Ulrich Schwabe , Vorsitzender des Vereins Radwegeinitiative Halen-Wersen-Büren.

Derweil arbeitete sich der Bagger Meter für Meter vor und trug mit maschinenunterstützter Leichtigkeit schaufelbreit Mutterboden ab. Immer wieder musste der Traktor mit dem Anhänger ein Stück vorfahren, damit die Baggerschaufel den Boden im und nicht neben dem Anhänger leeren konnte. Fiel doch ein wenig auf die Straße, wurde es von einem der Aktiven umgehend entfernt.

Einige große Baumstümpfe nördlich blieben stehen. „Die Wurzeln haben sich derart dicht um die Stromkabel gewunden, dass wir die Stümpfe nicht hätten entfernen können, ohne eventuell das Kabel zu beschädigen“, erklärte Schwabe.

Nun müsse der Versorger, die Stadtwerke Osnabrück , sich darum kümmern, dass auch in diesem Bereich die Trasse vorbereitet werden könne.

Die durch das Auskoffern entstandenen Schrägen werden geradegezogen. „Dann erst können wir den Sand am Boden der Trasse glatt ziehen, Schotter als Unterbau für den Radweg einfüllen und befestigen“, beschrieb Schwabe einen der zukünftigen Arbeitsschritte. Er geht davon aus, dass die beschriebenen Arbeiten je nach Wetterlage und Engagement der Stadtwerke mindestens noch zwei Wochen dauern.

Derweil hatten Wolfgang Hopp und Lutz Noack Erfolg beim Graben mit Spaten und Schaufeln. Damit der Bagger nicht Versorgungs- und andere Leitungen zerstört, suchten sie diese in Handarbeit. Nicht jede Stelle bot gleich einen Erfolg. „Da hinten muss etwas liegen, aber wir haben es bislang noch nicht gefunden und werden später weitersuchen“, sagte Noack.

Noack und Hopp hatten sich erst einmal eines leichteren Falls angenommen, dort, wo vorm Verteilermast eine Rohrabdeckung zu sehen war. „Das Rohr dient vermutlich als Belüftung. Wir haben das Kabel hier nicht allzu tief gefunden und freigelegt, damit der Baggerfahrer sich orientieren kann“, erklärte Hopp die Situation.

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