Erster gemeinsamer „Career Day“ für Schüler aus Westerkappeln und Lotte
36 Unternehmen stellen sich vor

Westerkappeln/Lotte -

Doppelte Premiere in Lotte: Erstmalig bieten die Gemeinden Westerkappeln und Lotte unter dem Motto „Unternehmen suchen Dich“ einen gemeinsamen „Career Day“ für Schüler der Vorentlassklassen an. Und erstmals findet eine Ausbildungsmesse dieser Größe im Sportpark Lotte statt.

Donnerstag, 19.05.2016, 20:05 Uhr

Gemeinsam organisieren sie die erste große Ausbildungsmesse im Sportpark am Lotter Kreuz (von links): Joana Watermeyer, Marco Prütz und Alisa Prinz bringen am 15. Juni heimische Wirtschaft und Entlassschüler zusammen.
Gemeinsam organisieren sie die erste große Ausbildungsmesse im Sportpark am Lotter Kreuz (von links): Joana Watermeyer, Marco Prütz und Alisa Prinz bringen am 15. Juni heimische Wirtschaft und Entlassschüler zusammen. Foto: Angelika Hitzke

Am Mittwoch, 15. Juni, von 9.30 bis 14 Uhr werden sich im Sportpark am Lotter Kreuz an der Jahnstraße Unternehmen vorstellen und ihr Ausbildungsangebot präsentieren. Für die Firmen geht es darum, vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels Nachwuchs für Ausbildungsberufe zu gewinnen, für die Haupt- und Realschüler sowie die Entlassschüler der Privaten Schulen Krüger um Orientierungshilfe bei der Berufswahl. Rund 500 Schüler können sich an diesem Tag über eine breite Palette an Karrierechancen informieren.

Wie Marco Prütz von den Sportfreunden Lotte , Lottes Wirtschaftsförderin Joana Watermeyer und ihre Westerkappelner Kollegin Alisa Prinz als Organisatoren am Donnerstag berichteten, haben sich dafür bisher 36 Firmen quer durch die verschiedensten Branchen angemeldet. Neben Unternehmen aus Lotte und Westerkappeln sind auch bekannte Größen aus der Region wie Coppenrath & Wiese, Krone oder die Amazonenwerke dabei. „Wir waren positiv überrascht, denn wir hatten mit 20 bis 25 Anmeldungen kalkuliert“, freuten sich Joana Watermeyer und Alisa Prinz, „wir hatten ja keine Erfahrungswerte“.

Die Anmeldefrist sei zwar eigentlich schon abgelaufen, aber einzelne Interessenten können sich auch noch kurzfristig beiden Wirtschaftsförderinnen der beiden Gemeinden melden: „Wir werden dann versuchen, sie noch unterzubringen.“

Die Unternehmen und Ausbilder werden auf der Haupttribüne des Stadions vom Mehrzweckraum bis zur VIP-Lounge mit Ständen vertreten sein, kündigte Marco Prütz an. Auf dem asphaltierten Vorplatz des Haupttribüneneingangs fänden größere Ausstellungstrucks Platz. Ein weiteres Plus sei der Parkplatz vor der Tür mit 100 Einstellplätzen.

„Es sind viele Handwerksbetriebe dabei. Auch duale Studiengänge werden präsentiert“, erläuterte Alisa Prinz. Der Fokus liege aber auf den Ausbildungsberufen. Auf der Liste stehen Banken und Versicherungen ebenso wie andere Dienstleister etwa im Krankenkassenbereich, Industrieunternehmen, Nahrungsmittelbetriebe, Bauunternehmen, Einzelhandel, Kreishandwerkerschaft, IHK, Floristen, Friseure, Pflegeeinrichtungen, Kreisverwaltung, Polizei oder Bundeswehr. „Hier haben nicht nur große Wirtschaftsunternehmen, sondern auch der kleine Handwerksbetrieb die Chance, sich darzustellen“, betonte Joana Watermeyer.

Auch die Sportfreunde Lotte sind nicht nur als Gastgeber dabei, sondern wollen laut Prütz zeigen, dass der Sport auch noch andere Berufsmöglichkeiten als die Karriere eines Profifußballers bietet: als Trainer oder Physiotherapeut beispielsweise. Prütz verwies auf die Kooperation mit der Gesamtschule in Richtung Berufsorientierung und auf die Stelle für den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi), die aktuell zu besetzen ist.

Die Plakate, die außer in den Schulen überall dort ausgehängt wurden, wo auch das Stadionmagazin erhältlich ist, entstanden in enger Zusammenarbeit mit den Krüger-Schulen in Wersen: „Es war eine Projektarbeit mit einer Klasse. Zwei Schüler haben das grafische Konzept entwickelt“, berichtete sie.

Die Teilnahme an der Ausbildungsmesse ist für alle kostenlos. Finanziert wird sie von den Gemeinden, unterstützt von den Sportfreunden, die den Veranstaltungsort zur Verfügung stellen: „Wir wollten von der klassischen Messehalle weg. Das Stadion hat ein eigenes Flair und die Sportfreunde haben auch eine gewisse soziale Verantwortung. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich einzubringen“, betonte Prütz. Joana Watermeyer unterstrich, dass die Location zudcm „neutrales Terrain“ für die drei Schulen sei.

Jetzt hoffen alle Erfolge für beide Seiten – und „auf gutes Wetter.“

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